Sex-Mob-Grinser kämpft gegen Abschiebung

Nach vier Monaten U-Haft kam der Sex-Mob-Grinser wieder frei – und machte vor Freude Faxen. „Hab doch nix gemacht“, lachte er.

Als in der Kölner Silvesternacht massenhaft Frauen belästigt und missbraucht wurden, grinste Hassan T. (26) mit seinem Komplizen in die Handy-Kameras späterer Opfer. Als er im Juli wegen Beihilfe zu einem Sex-Übergriff ein Jahr auf Bewährung kassierte, marschierte er feixend in die Freiheit.

Mittlerweile ist dem Sex-Mob-Grinser das Lachen vergangen, denn er sitzt laut „Kölner Stadtanzeiger“ in Abschiebehaft.

In der Silvesternacht hatte er laut Gericht einem Mann am Kölner Bahnhofsvorplatz 5000 Euro für Sex mit dessen Begleiterinnen geboten.

Dazu habe er gesagt:

„Money, drei Stunden Sex. Give the girls, give the girls. Sonst tot.“

Der Sex-Mob-Grinser hatte die Vorwürfe bestritten.

„Er möchte auf keinen Fall abgeschoben werden“,

so sein Anwalt Dr. Mario Geuenich am Freitag im Landgericht Köln.

Dort hat der Algerier Berufung gegen das Urteil unter anderem wegen Beihilfe zur sexuellen Nötigung eingelegt.

Und gab beim Berufungsprozess plötzlich ganz neue Personalien an: Er heiße gar nicht Hassan T., sondern Mustafa E. Aus Algerien komme er auch nicht, sondern aus Marokko. Nur ein Manöver, um die Abschiebung nach Algerien zu verhindern?

Die Richterin machte ihm am Freitag aber keine Hoffnung: Weder auf ein milderes Urteil – noch darauf, dass ihn das vor der Abschiebung rettet. Die Richterin legte dem Sex-Mob-Grinser nahe, seine Berufung zurückzuziehen. Doch das wollte er nicht.

Einen Prozesstermin gibt es voraussichtlich erst im Februar. Wenn er bis dahin nicht schon abgeschoben ist…

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