Schüler bedroht 24-Jähriger zückt am Bahnhof Wolfen sein Messer

Gegen einen 24-jährigen Mann aus Guinea ermittelt jetzt die Polizei: Er hat auf dem Bahnhof Wolfen mit einem Messer einen 16-jährigen Jugendlichen aus Zerbst bedroht.

Zu dem Zwischenfall ist es am Donnerstagmittag gekommen.

Der Flüchtling aus Westafrika, der im Landkreis Anhalt-Bitterfeld lebt, hatte auf dem Bahnhof ein Feuer entzündet.

Ganz offensichtlich war er dabei, Unterlagen zu verbrennen. Der Schüler indes hatte versucht, das Feuer auszutreten. Das hatte den Mann aus Guinea offenbar in Rage gebracht, so dass er augenblicklich ein Messer zückte und damit auf den Jugendlichen aus Zerbst zulief. Der konnte fliehen. Zwei junge Frauen hatten den Vorfall beobachtet.

Polizei traf den Mann noch mit Messer in der Hand an

Inzwischen, so Sebastian Opitz, Pressesprecher der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost, sei auch schon die Polizei mit Einsatzfahrzeugen vor Ort gewesen.

„Die Kollegen haben den Mann im Bahnhof Wolfen noch mit dem Messer in der Hand angetroffen. Er folgte sofort den Anweisungen der Polizisten, warf das Messer weg, ließ sich widerstandslos festhalten und durchsuchen“,

berichtet Opitz.

So konnte die Identität des 24-Jährigen festgestellt werden und auch die Tatsache, dass er derzeit in der Gemeinde Muldestausee wohnt. Dorthin haben die Beamten ihn dann gebracht.

Jetzt läuft gegen den 24-jährigen Westafrikaner ein Ermittlungsverfahren, weil er einen Passanten massiv bedroht hat.

Quelle: MZ

Foto: Thomas Ruttke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.