S-Bahnhof Beusselstraße Jetzt äußert sich erstmals das Opfer des Treppen-Schubsers

Lothar D. (57) aus Britz wurde am S-Bahnhof Beusselstraße Opfer eines Mannes, der ihn brutal die Treppen herunter stieß. Jetzt äußerte sich das Opfer erstmals gegenüber der Bild-Zeitung.

Am 18. September 2016 war Lothar D. gegen 20 Uhr unterwegs nach Hause, als der Treppen-Schubser ihn von hinten angriff.

Schädelhirntrauma, Nasenbeinbruch

Lothar D. erinnert sich, dass er ihm das Handy entwenden wollte. Als ihm das misslang, versetzte er Lothar D. einen heftigen Stoß. Das Opfer sagte zur Bild-Zeitung: “Ich konnte mich nicht halten, verlor das Gleichgewicht, strauchelte und stürzte kopfüber die Stufen hinunter.”

Lothar D. erlitt schwere Verletzungen: Schädelhirntrauma, Nasenbeinbruch, verstauchtes Handgelenk. Das Unglaubliche: Als eine Passantin einen Krankenwagen rufen will, lehnt er ab. “Ich wollte einfach nur nach Hause!”, sagt Lothar D.

Die Bundespolizei fahndet mit einem Phantombild

Zuhause angekommen alarmiert seine Lebensgefährtin dann doch die Rettungskräfte. Lothar D. wird im Krankenhaus behandelt und kann der Polizei helfen, eine Phantomzeichnung des Angreifers zu erstellen.

Der Mann ist nach Polizeiangaben

  • etwa 1,70 Meter groß,
  • 30 bis 35 Jahre alt,
  • südländisch aussehend
  • und hat eine Narbe unter dem linken Auge.

Hinweise bitte an 030/2062293-0.

Quelle: Berliner Zeitung

Ein Gedanke zu „S-Bahnhof Beusselstraße Jetzt äußert sich erstmals das Opfer des Treppen-Schubsers

  1. Die Ablehnung von Hilfe seitens der Verletzten ist nicht selten, da die Handlungsfähigkeit und das klare Denken durch den Schock und die Verletzungen (insbesonder bei Kopfverletzungen) eingeschränkt ist. Wahrscheinlich ein Urtrieb; so wie ein verletztes Tier sich in seine Höhle zurückziehen will. Zeugen und Helfer sollten auf den Rettungswagen bestehen und den Verletzten nicht allein (gehen) lassen. So was kann eben auch bös ausgehen. Der Verletzte kann die Lage und seinen Zustand oft nicht richtig einschätzen.

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