Heroldsberger Vergewaltiger: Bamf stoppte Abschiebung

Der 25-jährige Äthiopier, der in Heroldsberg (Kreis Erlangen-Höchstadt) eine ältere Frau vergewaltigt hat, sollte im Jahr 2014 ausgewiesen werden. Das hat nach NZ-Informationen das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) in Nürnberg verhindert.

Wie berichtet, war der Mann bereits 2011, als 20-Jähriger, in Nürnberg wegen Vergewaltigung zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden.

Aus vertrauenswürdiger Quelle hat die Nürnberger Zeitung nun erfahren, dass der Straftäter im Jahr 2014 ausgewiesen werden sollte.

Verhindert wurde dies demnach, weil das Bamf dem Mann einen Schutzstatus zuerkannt hat. Dieser wird üblicherweise ausgesprochen, wenn einer Person im Heimatland Gefahren für Leib und Leben drohen.

Auf NZ-Anfrage teilte das BAMF mit, dass der Fall aufgrund der wenigen Informationen nicht nachvollzogen werden könne. Außerdem bittet das Bundesamt um Verständnis, dass aus datenschutzrechtlichen Gründen keine Auskunft zu Einzelfällen im Asylverfahren gegeben werde.

Quelle: nordbayern

Foto: NEWS5 / Grundmann

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