Afghanen wegen Vergewaltigung vor Gericht

Am Landgericht Gera hat ein Prozess gegen zwei afghanische Asylbewerber begonnen. Einer von ihnen soll im April in Gera einen 14-jährigen Afghanen vergewaltigt haben, der andere die Tat mit dem Handy gefilmt haben.

Das Verfahren wurde unmittelbar nach Verlesung der Anklage auf November vertagt. Der Prozess musste nach Justizangaben beginnen, weil sonst die sechsmonatige Frist für die Untersuchungshaft der beiden Angeklagten abgelaufen wäre.

Die beiden Angeklagten gaben ihr Alter jeweils mit 18 Jahren an, wobei sie beide am 31. Dezember geboren worden sein sollen.

Sie sollen den Jungen im Geraer Stadtwald mit Alkohol gefügig gemacht haben und ihn anschließend missbraucht haben. Einer der beiden Männer ist wegen Vergewaltigung angeklagt, der andere wegen Beihilfe und Herstellens kinderpornografischer Schriften. Er soll die Tat mit dem Smartphone gefilmt haben. Ob die Angeklagten aussagen, wollen sie sich nach eigenen Angaben bis zum zweiten Prozesstag überlegen. Das mutmaßliche Opfer war nicht im Gerichtssaal, sondern wurde durch eine Anwältin vertreten.

Zum Alter der Angeklagten will das Gericht an einem der nächsten Verhandlungstage eine Sachverständige hören. Der Vorsitzende Richter hatte die Altersangabe der beiden im Gerichtssaal mit den Worten kommentiert: “Wir werden sehen, ob das so stimmt.”

Quelle:MDR THÜRINGEN

Foto: Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

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