Vergewaltigungsprozess: Angeklagter räumt Taten ein

Im Prozess um schwere Vergewaltigung und gefährliche Körperverletzung auf offener Straße in Heilbronn hat der 33 Jahre alte Angeklagte die Taten gestanden.

Er habe Alkohol getrunken und erstmals in seinem Leben Joints geraucht, schilderte der Iraker am Mittwoch  vor dem Heilbronner Landgericht. In den Momenten sei er “ganz weg” gewesen und bereue es sehr, sagte er. Mit einem Rasiermesser hatte der Täter sein Opfer bedroht, es zum Oralsex gezwungen und hatte es danach beim Penetrieren verletzt.

Der ungelernte Gemüseverkäufer hatte nach seinen Angaben im Irak über Jahre im Militär gegen den Islamischen Staat gekämpft. Als er schwer verletzt wurde, wollte er nicht mehr weiter kämpfen und floh im Dezember über die Türkei und die Balkanroute nach Deutschland, wo er einen Asylantrag stellte.

Am Tattag hatte er zwei Frauen mit dem Rasiermesser in der Innenstadt bedroht. Eine konnte sich losreißen und fliehen. Beide werden in dem Prozess als Zeuginnen aussagen.

Quelle: Stimme.de

 

 

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