Belästigung im Freibad: Muss erst was Schlimmes passieren?

Wir berichteten am 02.09.2016 darüber.

Zum Artikel “Zwölfjähriges Mädchen im Böblinger Freibad belästigt” vom 1. September.

Ein sehr mutiger Mann der das geschrieben hat!

Es ist mutig, dass sich die Kreiszeitung überhaupt wagt, in diesem Bericht die syrische Herkunft des Verdächtigen zu nennen. Und wir alle müssen erkennen: Solche Fälle der Belästigung von Frauen und Mädchen sind jetzt auch im Landkreis angekommen. Ist dieses Verhalten auch willkommen? Nein, sicher nicht. Aber es ist einfach dabei.

Ich hoffe, dass dieser Kerl mindestens ein Zutrittsverbot fürs Freibad bekommen hat. Bei unserer Willkommens-Kultur würde es mich aber auch nicht wundern, wenn er am nächsten Tag wieder im Freibad gewesen wäre. Womöglich auch noch bei freiem Eintritt – so, wie es in vielen anderen Städten und Gemeinden gehandhabt wird.

Dank dem “Wir-schaffen-das” können wir Eltern unsere Kinder, vor allem unsere Töchter, mittlerweile nicht mal mehr im Freibad unbeaufsichtigt lassen, weil solche Typen es einfach nicht gelernt haben, ihre Finger bei sich zu behalten, wenn sie im Freibad knapp bekleideten Frauen und Mädchen begegnen. Man muss hier rigoros vorgehen, aber das traut sich ja keiner. Erst muss etwas Schlimmes passieren, dann wird vielleicht reagiert.

Steffen Decker, Ehningen

Quelle: http://www.krzbb.de/krz_252_111154595-13-_Belaestigung-im-Freibad-Muss-erst-was-Schlimmes-passieren.html

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