Sexualstraftäter drohen nur vier Jahre Haft

Sein Fall wurde zum politischen Thema – jetzt wird dem Sexualstraftäter von Hainichen der Prozess gemacht!

Ein vorbestrafter Marokkaner (30) überfiel an einem Septemberabend eine 19-jährige Frau in der Nähe des Marktplatzes in Hainichen. Er wollte sie vergewaltigen, biss sie, kratzte sie.

Als die Frau schrie und Passanten zu Hilfe kamen, flüchtete der Mann. Später wurde er gefasst, zunächst wieder freigelassen, aber auf Druck des Hainicher Bürgermeisters Dieter Greysinger erneut verhaftet.

Dann kam raus: Der Asylantrag des 2015 unter falscher Identität eingereisten Marokkaners wurde schon 2016 abgelehnt. Der Mann war unmittelbar ausreisepflichtig, verschwand aber.

 

Ende 2018 tauchte er in Dresden wieder auf, beging weitere Straftaten (Diebstahl, Körperverletzung, Drogen, 10 Monate auf Bewährung).

Bürgermeister Greysinger damals zu BILD: „Wenn ein Asylantrag abgelehnt wird, gehört der Mensch unverzüglich in seine Heimat abgeschoben.“

Seiner Abschiebung entkommt der Marokkaner jetzt durch den Prozess wegen „sexueller Nötigung in Tateinheit mit vorsätzlicher Körperverletzung“.

Die nächste fragwürdige Entscheidung: Die Verhandlung soll vor einem Schöffengericht geführt werden. Dort können Urteile nur bis maximal vier Jahre Haft gesprochen werden. Ein Schlag ins Gesicht des 19-jährigen Opfers.

https://www.bild.de/regional/chemnitz/chemnitz-news/hainichen-sexualstraftaeter-drohen-nur-vier-jahre-haft-67399346.bild

 

 

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