Kinderschänder vorerst frei, weil Prozess zu lange dauert!

Perfekt!

Wegen zu langer Verfahrensdauer auf freiem Fuß

Damit er noch mehr Kinder sexuell schwer Missbrauchen kann

Die eigenen acht Kinder sind für ihn tabu – fremde Kinder nicht: Für den schweren sexuellen Missbrauch von drei kleinen Jungen steht ein Familienvater seit Dienstag in Berlin vor dem Landgericht. Und: Er hat gestanden.

Bereits 2015 war Schrotthändler Eljub R. (bosnischer Name)  für den sexuellen Missbrauch von zwei Kinder zu 14 Monaten Haft verurteilt worden. Die Strafe wurde damals aber zur Bewährung ausgesetzt.

▶︎ Zwischen Sommer 2016 und September 2017 kam es erneut zu zehn Straftaten. Die neuen Opfer hatte sich der Familienvater über Facebook gesucht. Die Jungen waren 11, 12 und 13 Jahre alt.

Das Geständnis

Vor dem Berliner Landgericht legte der rückfällige und bewährungsbrüchige Kinderschänder ein Geständnis ab.

Er hatte sich mit den Jungen meist am S-Bahnhof in Berlin-Köpenik getroffen, lockte die Kinder mit angeblich „kleinen Aufträgen“.

Tatorte des schweren sexuellen Missbrauchs sind seine Firmentransporter, das Familienauto sowie ein Zimmer in einer Pension.

Der Angeklagte bei der Verhandlung: „Ich habe große Fehler gemacht. Die Jungen freuten sich, dass sie einen erwachsenen Freund hatten, der Alkohol und Kippen für sie einkaufte.“ Mehrfach habe er ihnen Geld gezahlt.

Der Missbrauch fiel auf, auf weil der Bruder von einem der Opfer Penis-Fotos auf dessen Mobiltelefon fand. Am 1. Februar 2018 erließ das Amtsgericht Tiergarten Haftbefehl gegen den Schrotthändler. Am 14. Februar 2018 wurde der Mann festgenommen, kam in Untersuchungshaft.

Wegen zu langer Verfahrensdauer auf freiem Fuß

Am 20. August 2018 entschied dann das Berliner Kammergericht, dass der Wiederholungstäter freigelassen werden muss – wegen zu langer Verfahrensdauer.

Seither geht der Bosnier in Potsdam (Brandenburg) unbehelligt seinen Geschäften nach.

Drei Kinder leben noch immer bei ihm, nachdem ihn seine Ehefrau (30) mit den fünf jüngsten Kindern verließ. „Meine Familie hat mich verstoßen“, jammert der Angeklagte.

Am Donnerstag wird der Prozess fortgesetzt. Ein Urteil soll am 22. Oktober fallen.

https://www.bild.de/regional/berlin/berlin-aktuell/lockmittel-schnaps-kinderschaender-gesteht-missbrauch-von-drei-jungen-57604514.bild.html

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