Dreister Taschendieb durchsucht schlafenden Mann

Am 11.11.2017 gegen 07.00 Uhr nahmen Zivilfahnder der Bundespolizei im Rahmen einer zielgerichteten Fahndung gegen Taschendiebe einen Mann (m.23) nach einem Taschendiebstahl im S-Bahnhaltepunkt Reeperbahn vorläufig fest.

Zuvor beobachteten die eingesetzten Fahnder den Beschuldigten, wie dieser sich auf dem Bahnsteig neben einen schlafenden Mann (m.58) auf eine Bank setzte. Im weiteren Verlauf durchsuchte der Beschuldigte die Taschen des Geschädigten. Danach öffnete der mutmaßliche Taschendieb sogar die Jacke des 58-Jährigen und entwendete weitere Gegenstände.

Die Vorgehensweise des Täters war besonders dreist; die erlangte Beute war allerdings gering: Tabakwaren, diverse Schlüssel sowie eine Fahrkarte.

Umgehend nahmen die eingesetzten Zivilfahnder den Beschuldigten vorläufig fest.

Nach Zuführung des afghanischen Staatsangehörigen zum Bundespolizeirevier im Bahnhof Altona wurden die Zuvor entwendeten Gegenstände sichergestellt.

Gegen den polizeilich bekannten Asylbewerber wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen musste der 23-Jährige wieder entlassen werden.

Der Geschädigte (m.58) hatte den Diebstahl nicht bemerkt. Er hatte stark alkoholisiert auf der Sitzbank geschlafen und konnte erst nach mehreren Versuchen von den Fahndern geweckt werden. Die zuvor entwendeten Gegenstände wurden dem deutschen Staatsangehörigen wieder ausgehändigt.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70254/3785389

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