Mann in Essen beim Gassigehen niedergestochen: Opfer entsetzt über SPD-Aussagen

Beim Gassigehen mit seinem Hund im Gervinuspark in Essen wurde José Ruiz am 28. Januar plötzlich von vier Männern umzingelt. Einer der Männer stach sofort auf den 60-Jährigen ein. Das Quartett klaute anschließend den Geldbeutel von Ruiz.

Die Täter flüchteten daraufhin aus dem Park in Richtung Frohnhausen.

Nach der Tat appellierte Ruiz an die Essener Politik:

Die Beleuchtung im Park solle verbessert werden, damit es nicht mehr so schnell zu ähnlichen Vorfällen kommen könne. Wegen dieser Aussage wurde der 60-Jährige bei einem Treffen der SPD in Essen scharf kritisiert.

Die Politiker sind verärgert, weil sie der Ansicht sind, dass der Park ausreichend beleuchtet ist und sich Ruiz mit seinem Hund auf einem Spielplatz aufgehalten haben soll, auf dem striktes Hundeverbot herrschen würde.

Zudem sei das Tier nicht angeleint gewesen.

“Ich bin empört über dieses Kesseltreiben gegen mich”, sagt Ruiz im Interview mit der “Westdeutschen Allgemeinen Zeitung” zu den Vorwürfen.

“Die Tat geschah auf einem Weg.” Ruiz will nun Unterschriften für mehr Licht im Park sammeln.

Quelle: Focus

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