Schüsse in St. Georg Messermann griff Huren an

Als ein 33-Jähriger am Mittwochnachmittag mit einem Messer auf einen Zivilfahnder in St. Georg losging, zog der seine Dienstwaffe und schoss auf den Angreifer. Jetzt kommt raus: Zwei Prostituierte hatten den Beamten um Hilfe gebeten. Auch sie waren kurz zuvor von dem Messermann angegriffen worden.

Seit einigen Wochen bieten Veronika (36) und Lilli (39) ihre Dienste rund um den Hansaplatz an. Es sei die Armut in Bulgarien, die die Frauen in die Prostitution gezwungen habe, sagen sie. Sie wollen ihre Familien in der Heimat ernähren.

Der Job auf dem Straßenstrich ist gefährlich. Am Mittwochnachmittag wird er lebensbedrohlich. Ein offenbar betrunkener Ghanaer torkelt auf sie zu und hält einer von ihnen ein Messer an den Hals. Schreiend laufen die Frauen davon – direkt in die Arme eines Zivilfahnders, der im Milieu ermittelt. Man kennt sich. Der Beamte hatte die Frauen schon mehrfach kontrolliert.

Der Polizist ging zu dem Mann und sprach ihn an. Da riss der das Messer hoch und versuchte immer wieder auf den Beamten einzustechen“, sagt Veronika. Auch mit Pfefferspray sei der Mann nicht zu stoppen gewesen, der Beamte zog seine Dienstwaffe und gab drei Schüsse ab. Einer davon traf den Angreifer ins Bein. Polizeisprecher Timo Zill sprach von einer offensichtlichen Notwehrsituation.
Quelle: MOPO
Foto: RUEGA

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