Entsetzt über die Brutalität

Der Angeklagte im Fall einer versuchten Vergewaltigung und sexuellen Nötigung in Meißen hätte normalerweise gar nicht mehr in Deutschland sein dürfen.

Tag 4 im Prozess wegen versuchter Vergewaltigung und sexueller Nötigung vor dem Landgericht Dresden.

Einem 23 Jahre alten abgelehnten Asylbewerber aus Afghanistan wird vorgeworfen, in der Nacht vom 20. zum 21. Juni vorigen Jahres in Meißen unterhalb der Eisenbahnbrücke eine 17-Jährige versucht zu haben, zu vergewaltigen.

Das Ganze passierte am Rande einer feucht-fröhlichen Party von Kindern und Jugendlichen, bei der reichlich Alkohol, vor allem Wodka, floss.

Ein Mann soll versucht haben, eine junge Frau zu vergewaltigen. Als sie sich wehrt, schlägt er sie und zieht sie in die Elbe. Seit Dienstag sitzt er vor Gericht.
Hier am Elbekai an der B6 in Meißen in Höhe der Fischerhäuser sollen sich die Taten ereignet haben.

Es ist kurz vor Mitternacht in dieser warmen Sommernacht in Meißen.

Eine 15-Jährige ist noch wach. Ihre Freundin hat Geburtstag, sie will die Erste sein, die ihr gratuliert. Das Fenster ist geöffnet, draußen ist Lärm.

Am Elbufer, nahe der Eisenbahnbrücke, feiern Jugendliche, wie so oft. Doch diesmal ist etwas anders, der Lärm ist anders.

Das Mädchen hört Schreie. Hilfeschreie einer Frau. Immer und immer wieder. Die 15-Jährige geht ans Fenster, glaubt, ihren Augen nicht zu trauen.

Sieht, wie eine Frau von einem Mann von hinten mit beiden Armen gepackt und in Richtung Elbe gezogen wird. Sie ist mit der Situation völlig überfordert, rennt ins Nebenzimmer zu ihrer älteren Schwester.

Die ruft schließlich die Polizei.

https://www.saechsische.de/meissen/politik/tatort-elbufer-5350888-plus.html
https://www.saechsische.de/meissen/entsetzt-ueber-die-brutalitaet-5355214-plus.html

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