Vermummte Frauen überfallen junge Touristin

Trotz etlicher Präventionsmaßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen seit dem tragischen Tod von Niklas P. (17) im vergangenen Mai, kam es in Bad Godesberg erneut zu einem gewalttätigen Übergriff auf eine junge Erwachsene.

Begleitung wurde zum Verhängnis

Die 18-jährige ausländische Touristin wurde von einer Gruppe verschleierter Frauen nach dem Weg gefragt, den diese angeblich nicht kannten. Die 18-Jährige begleitete die vier Frauen ein paar Minuten lang. Das wurde ihr zum Verhängnis. Auf Höhe des Moscheegebäudes in der Bonner Straße wurde sie plötzlich nach eigenen Angaben in ein Auto gezerrt.

Handy, Geld und Papiere gestohlen

Hier wurden ihr ein Handy, Geld und persönliche Papiere entwendet. Nach gut einer Stunde Fahrt mit den vier mutmaßlichen Täterinnen wurde die junge Frau in Königswinter in der Nähe ihrer Hotelunterkunft ausgesetzt. Sie blieb zwar unverletzt, erlitt aber einen Schock.

Gewaltdelikte sind grundsätzlich rückläufig

Frau legt Blumen nieder

Seit Niklas Tod ist die Polizeipräsenz in Bad Godesberg gestiegen

Seit dem letzten Sommer ist durch erhöhte Polizeipräsenz im ehemaligen Diplomatenviertel die Zahl der Gewaltdelikte um ein Viertel gesunken. Trotzdem – auch wenn mehr als 2.000 Menschen und 600 Fahrzeuge in Bad Godesberg überprüft und durchleuchtet wurden, ist eines immer noch geblieben: Die Angst vor Überfällen, die trotz enormer Anstrengungen der Polizei einfach nicht aufhören.

Quelle: WDR

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