Vergewaltigung im Maritim-Hotel Urteil gegen Iraker rechtskräftig

Der Bundesgerichtshof hat ein Urteil des Landgerichts Halle bestätigt, nach dem ein 34-jähriger Iraker wegen Vergewaltigung eine vierjährige Haftstrafe absitzen muss.

Der Mann war im Mai 2016 verurteilt worden, weil er nach den Erkenntnissen des Gerichts in der Flüchtlingsunterkunft Halle, dem ehemaligen Maritim-Hotel, seine Ehefrau zweimal vergewaltigt hat.
Zwangsverheiratet: Iraker schlug und erniedrigte seine 23-jährige Frau

Die 23-jährige Irakerin hatte angegeben, dass sie in ihrem Heimatland mit dem Mann nach islamischen Recht zwangsverheiratet worden sei. Schon auf der Flucht aus dem Irak habe sie ihr Mann geschlagen. In der halleschen Flüchtlingsunterkunft habe ihr Mann sie erniedrigt, vergewaltigt und geschlagen.

Der Bundesgerichtshof hat die Revision des Angeklagten als unbegründet verworfen. Damit muss der Mann, der bislang in Untersuchungshaft sitzt, nun die Haftstrafe verbüßen. Danach ist eine Abschiebung möglich, über die aber die Ausländerbehörde entscheidet.
Quelle: MZ

Foto: Günter Bauer

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