Sexuelle Übergriffe in Badeanstalten nehmen zu

Die Zahl sexueller Übergriffe in Badeanstalten nimmt zu. Das geht aus internen Dokumenten der Düsseldorfer Polizei hervor. Einem Medienbericht zufolge, der aus den Unterlagen zitiert, haben dabei auch solche Übergriffe zugenommen, bei denen mehrere Täter ihre Opfer bedrängen.

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Wie „bild.de“ berichtet, hätten Beamte des Kriminalkommissariats 12 ihre Kollegen in einer internen E-Email über die Entwicklungen informiert. Die Lage werde zudem auch in einem internen Protokoll erörtert. In der E-Mail heißt es, dass das Kommissariat einen „enormen Anstieg“ von Sexualstraftaten verzeichne.

Fast ausschließlich Gruppen von Tätern

Dabei würden „insbesondere die Tatbestände Vergewaltigung und sexueller Missbrauch von Kindern in den Badeanstalten“ ins Gewicht fallen. Laut Protokoll, so heißt es bei „bild.de“, seien die Verdächtigen in der Regel Jugendliche.

Die E-Mail sei anlässlich einer Besprechung der Beamten des Kriminalkommissariats mit Kollegen der Inspektion Nord versandt worden. Die Aufklärung der Fälle gestalte sich demnach als schwierig, da es sich „fast ausschließlich“ um Tätergruppen handelte.

Polizei bestätigt Echtheit der Dokumente

In dem Protokoll würden laut „bild.de“ auch Schritte genannt, mit denen in Zukunft eine bessere Identifizierung der Täter gelingen soll. Bei der Aufnahme von Sexualdelikten in Bädern sollten Beamte so unter anderem Fotos der Verdächtigen machen und deren Kleidung genau beschreiben.

 Die Polizei bestätigte gegenüber „bild.de“ die Echtheit des Dokuments aus denen die Zeitung zitiert. Ein Sprecher der Polizei sagte, dass es sowohl die Besprechung, als auch die E-Mail gegeben habe.

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