Mann soll zwei Frauen vergewaltigt haben – Prozessbeginn verschoben

Die Vergewaltigung zweier Frauen in Wertingen ist mittlerweile fast ein Jahr her. Doch nun hat das Gericht den Prozessbeginn gegen den Verdächtigen verschoben.

Gericht

Fast ein Jahr ist es nun her, dass ein 36-jähriger Mann eine Frau und ein Mädchen in Wertingen vergewaltigt haben soll. Der Mann soll die 15-Jährige auf der Straße abgepasst, in die Büsche gezerrt und dort misshandelt und vergewaltigt haben. Sogar mit dem Tod soll der Mann sie bedroht haben. Einen Tag später dann soll der Mann eine 30-Jährige in ein Maisfeld gezerrt haben, ihr mit der Faust ins Gesicht geschlagen und sie ebenfalls vergewaltigt haben. Auch ihr soll er gedroht haben, sie umzubringen.

Mit zwei Hubschraubern und der Hilfe der Wertinger Feuerwehr jagte die Polizei den Mann. Schließlich wurde er in der Nähe der Sportanlagen am Wertinger Judenberg festgenommen, wo er sich laut der Polizei in einem Fuchsbau verkrochen hatte. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Augsburg war der Angeklagte nach seiner Festnahme geständig.

Am heutigen Dienstag sollte eigentlich der Prozess am Augsburger Landgericht gegen den 36-Jährigen beginnen. Wie das Gericht nun aber mitteilt, wird der Prozessstart aber verschoben. Am 26. September muss sich der mutmaßliche Täter nun das erste Mal vor Gericht verantworten.

Das Gericht will 32 Zeugen aufrufen. Das Urteil soll am 14. Oktober fallen. Nach Informationen des Landgerichts gebe es andere Fälle, die vorrangig behandelt werden müssten. Der 36-Jährige sitzt derzeit wegen einer anderen Sache in Strafhaft.

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