Angebliche Belästigung: Prozess ja – Nötigung nein

Kieler Sophienhof

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Der Fall Sophienhof in Kiel schlug hohe Wellen in Deutschland. Eine Gruppe von 30 Männern sollte laut Polizeiangaben in einem Einkaufszentrum drei Mädchen belästigt und gefilmt haben. Nun ist von den einst erhobenen Vorwürfen nicht mehr viel übrig. Ein Prozess findet trotzdem statt.

Deutschlandweit berichteten die Zeitungen über den Fall im Kieler Einkaufszentrum Sophienhof. Angeblich hatten 30 Männer, zwischenzeitlich wurde von Flüchtlingen gesprochen, drei junge Frauen in einem Einkaufszentrum belästigt. Alles gestützt durch offizielle Polizeiangaben.

Sensibilisiert durch die Geschehnisse der Silvesternacht fand das Thema einen großen öffentlichen Wiederhall.

Nun kommt raus: Die ursprünglichen Vorwürfe waren haltlos und falsch. Trotzdem wird nun gegen zwei 17-jährige Afghanen ermittelt. Die Anklage liest sich aber deutlich anders, als sie ursprünglich im Raum stand. Konkret geht es um Widerstand gegen Polizeibeamte und Körperverletzung. Gegen die ursprünglichen Anschuldigungen liege kein entsprechender Tatverdacht vor, so Oberstaatsanwalt Axel Bieler.

Der Prozess wird noch vor den Sommerferien beginnen. Die Öffentlichkeit wird allerdings ausgeschlossen, da die Beschuldigten minderjährig sind.

Quelle: http://www.mopo.de/umland/kieler-sophienhof-angebliche-belaestigung–prozess-ja—noetigung-nein-24227138

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