Zugestochen, weil ihm Blick nicht gefiel

Diese Kaltblütigkeit macht  fassungslos… Amir N. (19, Name geändert) soll in der Bonner City zwei andere Jugendliche brutal niedergestochen haben.

Den einen heimtückisch von hinten, den anderen aus einem läppischen Grund. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft den 19-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchter schwerer räuberischer Erpressung angeklagt.

Streit im Hofgarten

Amir N. kam 2017 aus dem Irak nach Deutschland. Noch im selben Jahr wurde er zum Messerstecher.

Am 1. Weihnachtstag war der damals noch 18-Jährige mit anderen jungen Männern im Hofgarten unterwegs, als sie gegen 17.45 Uhr an einer Parkbank auf David M. (19, Name geändert) trafen. Die Gruppe soll ihn umzingelt und von ihm sein Handy gefordert haben. Um dem Nachdruck zu verleihen, soll Amir N. aus seinem Hosenbund ein Messer mit 25 Zentimeter langer Klinge gezogen haben.

Opfer flüchtete in Todesangst

Laut Anklage ergriff David M. daraufhin in Todesangst die Flucht, rannte  Richtung U-Bahn-Haltestelle Uni/Markt.

Dort soll Amir N. ihn eingeholt – und ihm von hinten das Messer in den linken Rückenbereich gerammt haben.

Das Opfer erlitt tiefe Stichverletzungen. Die Klinge traf zwei Arterien, was massive innere Blutungen auslöste. Blut sammelte sich im Lungenraum – Lebensgefahr!

Insgesamt verlor David M. drei Liter Blut. Er überlebte dank einer Not-OP.

Angreifer sticht erneut zu

Sein Angreifer konnte flüchten – um dann offenbar nur einen Monat später wieder zuzuschlagen. Diesmal hinter der Cassius-Bastei.

Am 23. Januar traf Amir N. dort gegen 15.20 Uhr auf einen Bekannten namens Tarek (17, Name geändert). Der 17-Jährige soll dann einen Kumpel, mit dem Amir unterwegs waren, in einer Art und Weise begrüßt haben, die dem Angeklagten missfiel.

Blicke gefielen dem Täter nicht

Konkret:

Amir N. soll das Verhalten von Tarek sowie dessen Blicke als „unangemessen“ angesehen – und sich deswegen laut Anklage kampfbereit gemacht haben! Er zog demnach seine Jacke aus, übergab sie seinem Begleiter – und zückte ein Klappmesser mit Zehn-Zentimeter-Klinge.

Damit soll er mehrfach auf Tareks Körper eingestochen haben! Der Junge erlitt Verletzungen an Oberarm, Hüfte sowie am Gesäß.

Polizei konnte ihn fassen

Wieder konnte Amir N. nach der Tat flüchten. Doch diesmal hatte er Pech.

Denn sein Opfer konnte ihn offenbar aufgrund seines markanten Äußeren so gut beschreiben, dass die Polizei N. am 1. Februar vorläufig festgenommen konnte.

Kurz darauf kam der mutmaßliche Doppel-Messerstecher in U-Haft in die Jugendvollzugsanstalt Wuppertal, wo er jetzt auf den Beginn seines Prozesses wartet.

Quelle: https://www.express.de/bonn/anklage-nach-messerattacke-in-bonner-city-zugestochen–weil-ihm-blick-nicht-gefiel-30534126?originalReferrer=http://www.politikversagen.net/#

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