33-Jähriger wird bei Messerangriff schwer verletzt

Zwei Unbekannte haben am Sonnabendabend einen 33-Jährigen in Garbsen angegriffen und mit Messerstichen lebensgefährlich verletzt. Das Opfer wurde in ein Krankenhaus gebracht, um dort notoperiert zu werden. Sein Zustand ist stabil.

Am Morgen nach der Messerattacke an der Stadtbahnhaltestelle Planetenring gibt es im Wartebereich nur ein Gesprächsthema. Wer es noch nicht wusste, bekommt es von den anderen Fahrgästen erzählt:

Zwei bislang unbekannte Täter hatten am Sonnabendabend am Endpunkt der Stadtbahn 4 einen 33-jährigen Mann angegriffen und mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Ein Rettungswagen brachte das Opfer für eine Notoperation in ein Krankenhaus. „Sein Zustand ist stabil“, sagte Thorsten Schiewe von der Polizeidirektion Hannover am Sonntag.

„Einfach schrecklich“, findet eine 74-jährige Seniorin die Tat. Sie würde des öfteren mit der Bahn in die hannoversche Innenstadt fahren.

 „Jetzt mache ich mir schon meine Gedanken. Gegen so etwas kann man sich auch nicht schützen. Das passiert einfach.“

In Zukunft werde sie zweimal überlegen, ob sie abends im Dunkeln alleine an der Haltestelle warten wolle.

Eigentlich ist der Stadtbahn-Endpunkt ein belebter Platz im Zentrum des Stadtteils Auf der Horst:

Im Minutentakt kommen Busse und Bahnen an, im Planetencenter neben an erledigen die Garbsener ihre Einkäufe.  Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte sich der 33-Jährige am Sonnabend gegen 18.45 Uhr an der Haltestelle aufgehalten, als sich ihm die beiden Unbekannten näherten. Unvermittelt schlugen und stachen sie auf ihn ein. Sie trafen den Mann am Oberkörper und im Gesicht.

Passanten rufen den Rettungsdienst

Passanten kümmerten sich um das am Boden liegende Opfer und  alarmierten die Rettungskräfte und die Polizei. Ein Rettungswagen brachten den Mann in ein Krankenhaus. Die beiden Unbekannten flohen nach der Tat zu Fuß über den Planetenring in Richtung Siriushof.

Eine sofort eingeleitete Fahndung sei bislang erfolglos verlaufen, sagte Polizeisprecher Schiewe.

Die Polizei sucht nach

  • zwei Männern mit südosteuropäischem Aussehen.

Einer von ihnen ist

  • etwa 1,75 Meter groß
  • schlank.
  • Er trug während der Tat eine Camouflage-Jacke und eine schwarze Hose. Unter seiner Kapuze hatte er eine schwarz-grüne Kappe.

 Sein Komplize ist Polizeiangaben zufolge

  • etwa 1,80 Meter groß
  • schlank.
  • Er trug ebenso eine schwarze Hose sowie eine Jacke mit Kapuze.

Die Kriminalinalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon (0511) 109 5555 zu melden.

Forderung nach mehr Videoüberwachung

Wie kann so etwas passieren, fragen sich die Garbsener.

„ Ehrlich gesagt wundert mich hier im Stadtteil Vieles schon fast nicht mehr“, sagt der 15-jährige Sahim, der mit seinem Fahrrad am Planetenring unterwegs ist. Da müsse man wohl auch mit einer Messerstecherei rechnen – „leider“.

„Warum gibt es keine Videoüberwachung seitens der Üstra“, fragt Leserin Katharina Stammwitz auf Facebook. Und auch Manfred Sandvoss ist der Meinung, dass eine stärkere Überwachung und Polizeipräsenz gerade an solchen „Brennpunkten“ helfen könnte. „Wir haben Videoaufzeichnungen sichergestellt“, sagt Schiewe von der Polizeidirektion Hannover.

 „Die Auswertungen laufen noch.“ 

Quelle: http://www.haz.de/Umland/Garbsen/Nachrichten/33-Jaehriger-nach-Messerstichen-in-Garbsen-in-Lebensgefahr

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