Nicht der erste Konflikt an Prenzlauer Schule

Ein Ausraster von syrischen Flüchtlingen hat Folgen. Nun wird geprüft, wie man die Sicherheit an der Grabowschule erhöhen kann.

Der große Polizeiansatz vom Dienstag dieser Woche ist Gesprächsthema Nummer 1 in Prenzlau.

Die Einsatzkräfte waren an die Grabowschule gerufen worden, weil dort eine Unterredung mit den Angehörigen eines syrischen Schülers aus dem Ruder gelaufen war.

In der Folge wurde ein 18-jähriger Syrer wegen Bedrohung angezeigt. Zu den Hintergründen befragt, erklärte die Schulleitung, dass man an besagtem Tag erstmals durch eine Mutter von der sexuellen Belästigung einer Schülerin erfahren habe.

Nach sexueller Belästigung klare Ansprache

Im Beisein der Frau sei am Morgen ein Gespräch mit der Sozialarbeiterin, einem Dolmetscher und dem betroffenen Jungen syrischer Herkunft anberaumt worden. Hier wurden die Verhaltensregeln erklärt und bei weiterem Fehlverhalten ein Schulverweis angedroht. Anschließend erfolgte eine so genannte Gefährderansprache durch die Polizei.

Nicht wegen sexueller Belästigung

Das unangemessene Auftreten von drei Asylbewerbern im Büro der Schulleitung habe hingegen nichts mit der Anzeige wegen sexueller Belästigung zu tun gehabt.

Hintergrund waren hier Auseinandersetzungen zwischen Schülern.

Bürgermeister Hendrik Sommer (parteilos) will die Situation zwar nicht beschönigen, rät aber zu Augenmaß. Er räumte ein, dass es an dieser Schule in der Vergangenheit bereits Auseinandersetzungen gab. In einem Fall sogar mit Tätlichkeiten und anschließender Anzeige bei der Polizei.

In Kooperation mit dem Flüchtlingsheim

Nach dem aktuellen Fall seien nun Maßnahmen besprochen worden, um die Sicherheit zu erhöhen.

Darüber hinaus wird es kurzfristig ein weiteres Gespräch mit den Integrationsbeauftragten von Stadt und Kreis sowie der Polizei geben, um deeskalierende Maßnahmen zu ergreifen.

Quelle: http://www.uckermarkkurier.de/prenzlau/nicht-der-erste-konflikt-an-prenzlauer-schule-1730993901.html

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