Bundespolizist ins Krankenhaus “gebissen” – Zahnsplitter aus Wunde entfernt

Heute Morgen (01. November) wurde ein Bundespolizist von einem 43-jährigen Mann derart in die Hand gebissen, dass er seinen Dienst abbrechen und sich in einem Krankenhaus behandeln lassen musste.

Gegen 00:30 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei im Essener Hauptbahnhof zum RE 1 gerufen (Düsseldorf – Essen). In dem Zug war es zu einer Schlägerei gekommen. Ein 43-jähriger Mann aus Bochum soll dort mehrere Reisende angegriffen haben.

Einsatzkräfte nahmen den Sachverhalt auf und brachten den Bochumer für einen Atemalkoholtest zur Wache. Dort wurde später festgestellt, dass der ghanaische Staatsangehörige mit 1,4 Promille alkoholisiert war.

Als er später die Wache verlassen durfte weigerte sich der Mann und verlangte von den Bundespolizisten, dass sie ihn nach Hause fahren.

Daraufhin wurde ihm geholfen die Wache zu verlassen. Das nahm der Mann offensichtlich zum Anlass, einen 49-Jährigen Bundespolizisten mit Faustschlägen anzugreifen. Bei seiner Überwältigung biss der Mann einem Bundespolizisten dermaßen in die Hand, dass er eine blutende Wunde davontrug.

Bei seiner anschließenden Behandlung im Krankenhaus wurde während der Reinigung der Wunde, ein Zahnstück aus dieser entfernt. Der Beamte wird voraussichtlich mehrere Tage ausfallen.

Gegen den 49-Jährigen, der bereits wegen Körperverletzung polizeibekannt ist, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Widerstands eingeleitet.

Quelle: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/3776215

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