Huren-Mörder kassierte 15 000 Euro im Monat

Anmerkung von uns:

Das mit dem Namen ist schon komisch, der Täter heißt Richard B. und kommt aus Ungarn.

Noëmi M. (†25) empfing ihren Besucher im Korsagenkleid.

Kaum hatte sie ihm die Wohnungstür geöffnet, rammte der ihr ein Messer in den Leib.

Seit Dienstag verhandelt das Landgericht den Mord an der ungarischen Prostituierten, die unter dem Namen „Nelly“ in Chemnitz (Sachsen) arbeitete. Angeklagt ist Landsmann Richard B. (20), der als Zuhälter arbeitete.

Es kamen gestern viele neue Details ans Licht.

„Ich habe auf drei bis vier Mädchen aufgepasst“, sagt er. Das Geschäft brachte ihm bis zu 15 000 Euro im Monat. Er hat drei Autos – einen BMW 635, einen 3er-BMW und einen Suzuki.

Richter Michael Mularczyk (48) spricht ihn auf das Kreuz an, das er um den Hals trägt. „Ich glaube an Gott“, sagt er. „Eigentlich habe ich ein gutes Herz.“

Seit dem elften Lebensjahr trank der Thaiboxer Alkohol (bis zu zwei Flaschen Whisky am Tag), mit 14 begann er, die Droge Crystal zu nehmen. „Wenn ich unbeherrscht bin, kommt es zur Katastrophe.“

Noëmis Mörder trieb die Frau mit dem Messer durch die gesamte Wohnung. Als sie tot zusammenbrach, hatte sie 81 Stiche im Körper, davon 45 in Kopf und Hals. Nach dem Massaker rauchte er Zigaretten, duschte und nahm 400 Euro und zwei goldene Ringe der Toten an sich.

Später am Abend ging Richard B. zu zwei anderen Prostituierten, wollte mit einem der Goldringe bezahlen, zeigte auch sein Messer vor. „Das kannst du hier lassen“, sagte eine der Frauen. „Damit schneiden wir Wurst.“

Richard B. sagte nichts zur Anklage. Er beantragte, seine Mutter als Zeugin zu laden – und bat um einen Vorschuss für ihre Anreise aus Ungarn.

Staatsanwalt Stephan Butzkies (48): „Die Reise sollte doch wohl kein Problem sein – mit drei Autos in der Garage!“

Quelle: http://www.bild.de/regional/chemnitz/prostituierte/neue-details-im-mordfall-nelly-52734106.bild.html

Quelle: Foto: Harry Haertel

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