Erzieher an schwedischer Kita soll eines der Kinder vergewaltigt haben

Ein 19-jähriger Einwanderer aus dem Irak wurde am Montag in der schwedischen Ortschaft Björken verhaftet. Der junge Mann steht unter dringendem Tatverdacht, eines der Kinder in der Kita, in der er als Vertretungskraft arbeitete, vergewaltigt zu haben.

Die Vergewaltigung soll laut Haftbefehl am 18. April in der Vorschule der Ortschaft Björken in Mittelschweden stattgefunden haben. Wie die Lokalseite 24 i Bergslagen berichtet, ist das Opfer eines der Kinder der Vorschule.

Vorgestern Abend wurden die Eltern der Kindergartenkinder in einer Krisensitzung über den Vorfall informiert. Die Kita-Leitung verschickte die Einladung erst am Tag der Festnahme des mutmaßlichen Täters. Dass es so lange dauerte, bis die Eltern informiert wurden, erhitzte die Gemüter im Ort.

Neben der Krisensitzung wurde auch eine Pressekonferenz abgehalten. „Wir haben die Vertretungskraft sofort freigestellt, als man uns den Vorfall gemeldet hat“, sagte der Leiter des Kindergartens, Henrik Arenvang, den versammelten Medienvertretern.

Der Täter arbeitete seit 100 Tagen in der Kita. Es handelt sich um einen Einwanderer aus der Stadt Zakho, die im kurdischen Teil des Iraks liegt. Er kam im September 2006 als Kind zusammen mit Mutter, Vater und fünf Geschwistern nach Schweden. Mittlerweile hat er die schwedische Staatsbürgerschaft erhalten.

Der 19-Jährige bestreitet, eine Straftat begangen zu haben. Im Festnahmeprotokoll konstatiert das Gericht, dass die Vergewaltigung eines Kindes mit mindestens zwei Jahren Haft bestraft wird.

Quelle: http://www.freiezeiten.net/praktikant-an-schwedischer-kita-soll-eines-der-kinder-vergewaltigt-haben

Foto: Facebook/Lindebergs kommun

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