Afghanischer Jugendlicher beging zahlreiche Sex-Attacken im Sommer 2016

Der jugendliche UMA ging immer nach demselben Muster vor: Er näherte sich Frauen, umklammerte sie plötzlich und begrapschte sie unsittlich, teils riss er seine Opfer auch zu Boden. Alles ging immer sehr schnell. Als die Frauen sich wehrten und laut um Hilfe riefen, flüchtete der unbegleitete Minderjährige.

Die Serienübergriffe begannen am 21. Juni 2016 auf einem Wanderweg vom Saunabad am Großen Teich in Limbach-Oberfrohna, Sachsen-Anhalt, in Richtung Marktsteig.

Fast jede Woche ein Überfall

Das erste bekannt gewordene Opfer des jungen Afghanen war eine Spaziergängerin. Am 6. Juli traf es eine Joggerin, auf demselben Wanderweg.

Zwei Angriffe erfolgten am 30. Juli. Am Naturlehrpfad an den Limbacher Teichen griff der diesmal mit einem Fahrrad daherkommende junge Asylbewerber eine Spaziergängerin an.

Nur 15 Minuten später suchte er ein Mehrfamilienhaus heim. Im Treppenhaus des Gebäudes in der Straße „Am Hohen Hain“ fand er sein Opfer. Wie die Polizei berichtete, packte er die Frau an der Schulter, drückte sich an sie und rieb sich an ihr, berichtet die „Freie Presse“. Die sich wehrende Frau warf einen Schlüsselbund nach dem Jugendlichen, worauf er verschwand.

Die letzten beiden bekannt gewordenen Fälle fanden am 17. August im Stadtpark und am 25. August im Waldgebiet zwischen Fichtenweg und dem Feriendorf Hoher Hain statt.

Unruhe in der Bevölkerung

Die Beschreibungen der Täter unterschieden sich teils. Meist jedoch wurde sein Alter auf 20 bis 25 Jahre geschätzt, in zwei Fällen glaubten die Frauen, dass der Angreifer eher 16 bis 18 Jahre alt gewesen sei. In vier Fällen wurde explizit auf einen südländischen Täter hingewiesen.

Die Bevölkerung war durch das Auftreten des Serien-Täters völlig verunsichert. Die Polizei suchte mit Spürhunden und erhöhte die Präsenz in der Gegend, in den Flüchtlingsunterkünften wurden Ermittlungen geführt – vergeblich.

Manche sind verängstigt und trauen sich abends nicht mehr hierher.“

(Mitarbeiter des Saunabads am Großen Teich)

Großes Aufatmen brachte dann die Meldung, dass ein Tatverdächtiger gefasst wurde.

Junger Afghane ermittelt

Die Staatsanwaltschaft Zwickau teilte auf Anfrage mit, dass die Ermittlungen wegen versuchter sexueller Nötigung gegen einen jungen Flüchtling aufgenommen wurden.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen unbegleiteten minderjährigen Flüchtling aus Afghanistan.“

(Ines Leonhardt, Behördensprecherin)

Ein Geheimnis bleibt es, wie die Ermittler auf die Spur des Jugendlichen kamen. Jedenfalls wurden seit August keine weiteren Taten bekannt.

Drei weitere Fälle

Insgesamt werden dem jungen Afghanen neun Straftaten vorgeworfen, die oben genannten sechs in Limbach-Oberfrohna und drei weitere zu Beginn des Jahres 2016 in Crimmitschau.

Bei einer davon hatte der Tatverdächtige am 8. Februar eine Frau von hinten angefallen und umklammert. Kurz darauf wurde er erwischt und wieder dem Heim übergeben. Zu diesem Zeitpunkt soll er noch 15 Jahre alt gewesen sein.

Der Jugendliche ist derzeit – wie auch zum Zeitpunkt der Straftaten im Sommer – in einem Heim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Region untergebracht. Ein Haftgrund bestehe nicht, da die Barrieren gerade bei Jugendlichen hoch seien, so Staatsanwältin Leonhardt. Laut Strafprozessordnung müsste schon Flucht- oder Verdunklungsgefahr bestehen.

Der Abschluss der Ermittlungen werde in etwa vier Wochen sein. „Ich gehe davon aus, dass es dann zu einer Anklage kommt“, so Leonhardt.

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/serien-taeter-ermittelt-afghanischer-jugendlicher-beging-zahlreiche-sex-attacken-im-sommer-2016-a2088955.html

Foto: Public Domain

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