Aus Rache an seiner Frau: Vater durchtrennt Tochter (2) die Kehle!

Die Tat ist abscheulich: Ein 34-jähriger Mann hat seiner kleinen Tochter “aus Wut und Rache” fast den Kopf abgetrennt und sie so brutal getötet. Jetzt wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt.

Das Urteil wurde am Mittwoch vor dem Landgericht Hamburg verkündet. Die Große Strafkammer stellte außerdem die besondere Schwere der Schuld fest. “Es war ein Rachemord”, sagte der Vorsitzende Richter Stephan Sommer.

Mit einer Mischung aus Wut und Rache habe der Pakistaner seiner zweijährigen Tochter Ayesha mit einem Messer die Kehle durchgeschnitten. Die Tat am 23. Oktober 2017 im Stadtteil Neugraben-Fischbek habe seine ebenfalls pakistanische Frau bestrafen sollen.

Am Tattag forderte der Mann seine Frau auf, eine Anzeige bei der Polizei gegen ihn zurückzunehmen. Sonst würde er sie und ihren Sohn töten. Die damals 32-Jährige verließ daraufhin mit dem Sohn das Haus und ging zur Polizei.

Als die Beamten die Wohnung betraten, um dem Mann nach dem Hamburger Gewaltschutzgesetz eine sogenannte Wegweisung zu erteilen, fanden sie das tote Kind.

Der Angeklagte war anschließend über Frankreich nach Spanien geflüchtet, wo er wenige Tage später festgenommen wurde.

Aus Angst, ihrem Mann gegenüberzutreten, wurde die Mutter vor dem Hamburger Landgericht lediglich per Video-Schaltung verhört (TAG24 berichtete).

“Zur Aufklärung dieses Falles hat beigetragen, dass der Angeklagte alle seine Telefongespräche mit seiner Frau aber auch mit anderen Menschen nach der Tat aufgezeichnet hat”, erklärte ein Gerichtsreporter des NDR nach Prozessende. Dies habe einen sehr guten Einblick in das Geistesleben des Täters ermöglicht.

Laut Anklage war der abgelehnte Asylbewerber auch schon vor dieser Tat gewalttätig geworden. Im September 2016 soll er den damals fünf Jahre alten Sohn seiner Lebenspartnerin gewürgt haben. Im Oktober desselben Jahres misshandelte er die Frau, mit der er nach islamischem Recht verheiratet ist.

Er habe ihr ohne jeglichen Grund sechs oder sieben kräftige Faustschläge in den Rücken versetzt. Am 21. Februar 2017 soll er ihr den Hals so fest zugedrückt haben, dass sie längere Zeit weder sprechen noch schlucken konnte.

Mit dem Urteil entsprach die Kammer der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte dagegen beantragt, ihren Mandanten wegen Totschlags bei verminderter Schuldfähigkeit zu sieben Jahren Haft zu verurteilen. Sie kündigte an, in Revision zu gehen.

Quelle: https://www.tag24.de/nachrichten/rache-frau-hamburg-tat-urteil-lebenslange-haft-mann-durchtrennt-tochter-kehle-mord-ermordet-brutal-628219#article

Foto: TAG24

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