Messerstecher verletzte Polizistin im Gesicht!

Flüchtling aus Eritrea rastet im Zug aus +++ Beamtin erschießt Täter

Messer-Angriff im Zug nach Flensburg! Eine Polizistin (22) hat am Mittwochabend im Intercity einen Mann erschossen. Nach BILD-Informationen hatte er sie mit einem Messer angegriffen und im Gesicht verletzt.

Tatort IC 2406, 19 Uhr:

Zwei Männer gerieten auf der Fahrt von Köln nach Flensburg in Streit. Nach BILD-Informationen fragte der Zugbegleiter über Lautsprecher, ob ein Polizist an Bord ist. Die Polizistin ging daraufhin zu den streitenden Männern.

Die Situation eskalierte:

Der Angreifer verletzte seinen Kontrahenten nach BILD-Informationen lebensbedrohlich und erwischte auch die Polizistin im Gesicht. Daraufhin erschoss die Beamtin den Messerstecher mit ihrer Dienstwaffe!

Der Angreifer war laut Polizei ein Asylbewerber aus Eritrea, 24 Jahre alt und wohnte in Nordrhein-Westfalen.

BILD erfuhr:

Über Österreich reiste er am 7. September 2015 nach Deutschland ein.

Seine befristete Aufenthaltserlaubnis gilt nach BILD-Informationen zum 13. November 2019.

Die genaue Identität soll im Laufe der am Donnerstag stattfindenden Obduktion geklärt werden.

► Bei dem Verletzten handelt es sich nach Polizeiangaben um einen Mann (35) aus Köln, er soll mittlerweile außer Lebensgefahr sein. Die Polizeibeamtin (22) stammt aus Bremen. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht. 

„Nach derzeitigem Sachstand kam es durch die Beamtin zum Schusswaffengebrauch, infolgedessen der mutmaßliche Angreifer verstarb“, teilte die Polizei mit.

Der Zug wurde nach der Messer-Attacke in Flensburg geräumt, von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt und auf ein Nebengleis gefahren. Gut ein Dutzend Ermittler und die Spurensicherung untersuchten das Abteil bis in die frühen Morgenstunden.

► Ein Polizeisprecher bestätigte BILD, dass die Polizistin zum Tatzeitpunkt nicht im Dienst war, aber in Uniform in dem Zug reiste. „Das ist nichts Außergewöhnliches, Polizisten dürfen in Uniform Zug fahren und sind dabei auch bewaffnet“, sagte der Sprecher.

Wie kam es überhaupt zur Messerstecherei?

Thorkild Petersen-Thrö (50) von der Staatsanwaltschaft Flensburg sagte zu BILD: „Über das Motiv ist noch nichts bekannt.“

Hinweise auf einen terroristischen oder politischen Hintergrund gibt es nach ersten Ermittlungen der Polizei nicht: „Die Hintergründe zum genauen Geschehensablauf sind nach wie vor unklar.“

Die Polizistin nutzte nach Angaben der Staatsanwaltschaft ihr Schweigerecht und äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall. Der 35-Jährige wurde zunächst nicht vernommen.

„Die junge Kollegin hat eindrucksvoll couragiert eingegriffen, das Leben eines offensichtlich unbewaffneten Menschen gerettet und sich damit sogar selbst gefährdet“, erklärte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei Schleswig-Holstein Torsten Jäger.

Auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) dankte der eingreifenden Polizistin „für ihren Mut“. Sie habe „mutmaßlich Schlimmeres verhindert“. Bereits am Mittwochabend zeigte sich Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) „tief bestürzt“ über den Angriff. „Gewalt darf nie geduldet werden, sei sie gegen die Bevölkerung oder gegen Polizisten gerichtet“, erklärte er.

Quelle: https://www.bild.de/news/inland/messer/messerattacke-zug-flensburg-55860024.bild.html#fromWall

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