Maturantin vergewaltigt: Täter in Haft

Das Verbrechen hatte weit über die Grenzen von Linz hinaus für Entsetzen gesorgt. Im vergangenen Sommer wurde eine Maturantin auf dem Heimweg von einer Schulfeier von zwei Männern in den Keller einer Asylunterkunft verschleppt und dort brutal vergewaltigt. Bis zur Festnahme der Verdächtigen ging unter den Frauen in der Landeshauptstadt die Angst um.

Schließlich fasste die Linzer Polizei einen Österreicher (28) mit türkischen Wurzeln und einen 18-jährigen Afghanen. Nach mehreren Vertagungen wurde den beiden am Donnerstag endgültig der Prozess gemacht, nachdem sie an vorangegangenen Prozesstagen ihr Opfer sogar durch den Schmutz gezogen hatten. Die Maturantin sei in schwierigen ­familiären Verhältnissen aufgewachsen und nehme Drogen, behaupteten die ­Angeklagten.

Sie bekannten sich „nicht schuldig“. Doch das Gericht verurteilte den damals 17-Jährigen rechtskräftig zu zwei Jahren und 10 Monaten Haft. Der Hauptangeklagte muss für 7,5 Jahre ins Gefängnis. Dieses Urteil ist noch nicht rechtskräftig, für den 28-Jährigen gilt die Unschuldsvermutung.

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