Schwerpunkteinsatz der Polizei Hamburg zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität

Die Polizei Hamburg hat am gestrigen Tage gegen 11 Personen langfristige Aufenthaltsverbote für den Bereich der Binnenalster erteilt und Gefährderansprachen mit den betreffenden Personen durchgeführt.

Seit einigen Jahren ist der Bereich rund um die Binnenalster, insbesondere der Jungfernstieg sowie der Alsteranleger, aktuell zunehmend auch der Bereich rund um die Europapassage zu einem Treffpunkt für Jugendliche und Heranwachsende geworden.

Insbesondere an den Wochenenden treffen sich dort wetterabhängig bis zu 500 vorwiegend Jugendliche bzw. Heranwachsende, die aus dem gesamten Hamburger Stadtgebiet bzw. dem Hamburger Umland anreisen.

Hier kam es in der Vergangenheit wiederholt zu sehr aggressiven Verhalten sowohl innerhalb der dort aufhältigen Gruppen als auch gegenüber Polizeibeamten.

Die Polizei Hamburg reagiert hier durch regelmäßig stattfindende Schwerpunkteinsätze auch unter Einbindung des Jugendschutzes und der Verkehrsdirektion und wird niedrigschwellig tätig.

Zuletzt kam es am 17.02.2018 zu einer Auseinandersetzung im Bereich Ballindamm, in deren Verlauf ein 18-jähriger Mann durch einen Stich in den Rücken schwer verletzt wurde.

Kurze Zeit später kam es im Bereich Alsteranleger zu einer größeren Auseinandersetzung zwischen mehreren syrischen und afghanischen Jugendlichen bzw. Heranwachsenden(siehe dazu PM 180218-5).

Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen des Landeskriminalamtes konnten insgesamt 11 Personen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren identifiziert werden, die dort aufhältigen Gruppen zugeordnet werden konnten.

Diese Personen stehen im Verdacht, an den Auseinandersetzungen beteiligt gewesen zu sein. Die konkreten einzelnen Tatbeiträge der Personen sind noch Gegenstand der Ermittlungen.

Zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Verhinderung einer weiteren Etablierung dieser Gruppen in dem Bereich wurden langfristige Aufenthaltsverbote (bis zum 31.05.2018) für den Bereich rund um die Binnenalster gegen die 11, aus Syrien, dem Irak und Afghanistan stammende junge Männer verhängt.

Am gestrigen Tage wurden die Personen an ihren Wohnanschriften in

Hamburg Bergedorf, Hamburg-Bahrenfeld, Hamburg-Langenhorn, Hamburg-Horn, Hamburg-Hohenfelde, Hamburg-Billwerder, Hamburg-Wilhelmsburg und in Pinneberg / Schleswig Holstein

durch Beamte des LKA 114 und des Jugendschutzes aufgesucht, Gefährderansprachen bei den Angetroffenen durchgeführt und ihnen die Aufenthaltsverbote mitgeteilt.

Polizeisprecher Timo Zill zu den getroffenen Maßnahmen:

“Wir haben diese Gruppe der jungen Erwachsenen im Blick. Wir werden Straftaten konsequent verfolgen und weiterhin wachsam vor Ort sein.”

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/3885888

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