Jenaer City-Gang bricht jungem Mann die Nase und legt sich mit Polizei an

Eine Gruppe junger Flüchtlinge fällt in Jena immer wieder übel auf. Wieder traten die jungen Männer bei der Personenüberprüfung aggressiv gegenüber Polizisten auf. Warum der Polizei derzeit die Hände gebunden sind.

Es war wieder die achtköpfige Gruppe junger Männer aus Syrien, aus dem Irak und aus Afghanistan, die bereits mehrfach innerhalb der vergangenen Wochen den Großraum Goethe-Galerie verunsichert haben – und nun Montag, 18 Uhr, auf dem Ernst-Abbe-Platz:

Ein junger Mann wollte sich in einem Schnellrestaurant etwas zu essen kaufen. Vor dem Betreten des Lokals wurde der 25-Jährige von den jungen Männern angepöbelt. Als er nach dem Einkauf das Restaurant via Hintereingang verließ, wurde er auf dem Campus erneut von der Gruppe bedrängt.

Strafe soll auf dem Fuß folgen

Die Männer im Alter von 17 bis 26 Jahren umringten ihn; ein 17-Jähriger gab ihm aus der Gruppe heraus einen Kopfstoß ins Gesicht und brach so dem jungen Mann die Nase. Anschließend flüchteten die jungen Männer. Zeugen informierten die Polizei. Die Beamten konnten wenig später die Angreifer namentlich bekannt machen.

Auch an diesem Abend seien die jungen Männer bei der Personenüberprüfung lautstark und aggressiv gegenüber den Beamten aufgetreten, teilte Polizei-Sprecherin Steffi Kopp am Dienstag mit. Der Vorfall stelle gemäß Strafgesetzbuch eine gefährliche Körperverletzung dar, da sie gemeinschaftlich handelnd durch mehrere Personen begangen wurde.

Wie aber kann es sein, dass die offenkundig selben Täter in Erscheinung treten, die vor Tagen zum Beispiel als Ladendiebe in der Goethe-Galerie erwischt wurden und sich dann noch vor der Polizei aufspielten? Greift die Arbeit der Jenaer Jugendstation nicht, die im Zusammenspiel von Polizei, Justiz und Jugendamt auf die rasche Ahndung jugendlicher Straftaten geeicht ist?

„Natürlich laufen die Verfahrenen“, sagte Steffi Kopp. „Die Staatsanwaltschaft ist bestens eingebunden.“ Nur bedürfe es auch in diesen Fällen einer Weile bis zu den Verfahrensabschlüssen. Diese nun bei der Jugendstation anhängigen Verfahren seien selbstverständlich nicht von der Notwendigkeit befreit, sowohl die acht Beschuldigten wie auch Opfer und Zeugen vorzuladen und anzuhören. Gleichwohl erzeuge der brisante Fall keine Abstriche an dem Anspruch der Jugendstation: Die Strafe soll auf dem Fuß folgen.

Quelle: http://www.tlz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Jenaer-City-Gang-bricht-jungem-Mann-die-Nase-und-legt-sich-mit-Polizei-an-760774138

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