Zukunft Heimat 2500 PROTESTIEREN IN COTTBUS

DOCH SCHNITZLERS ERBEN HABEN NICHTS DAZU GELERNT

„Fremdenfeindliche Demo in Cottbus“ überschreibt der RBB seinen „Brandenburg Aktuell“-Bericht über die große Protestkundgebung am 20. Januar 2018 in Cottbus.

[1] Dieser Titel zeichnet genau wie der ihm zugeordnete Beitrag ein böswilliges Zerrbild.

Der RBB hat nichts dazugelernt. Ohne einen Beweis bringt er auch in diesem Beitrag die zwei Messer-Attacken auf das Ehepaar und den 16-jährigen Cottbuser vor dem Blechen-Carré in einen Zusammenhang mit der Silvesternacht. Einmal mehr gibt der Staatsfunk den Einheimischen Schuld an dem schmerzlich spürbaren Verlust an innerer Sicherheit in der Stadt.

Doch Journalisten, die austeilen, sollten auch einstecken können. Wer faktenferne Propaganda betreibt, sollte sich über Kritik nicht wundern. Aber offensichtlich leben Schnitzlers Erben ähnlich abgeschirmt und privilegiert wie ihr Pate. Beim ersten Windzug der Wirklichkeit werden sie wehleidig.

Dazu passt, dass sich die Journalisten mit Vorliebe gegenseitig interviewen. Noch am 15. Januar 2018 berichtete Olaf Sundermeyer als Redakteur von einem „Flächenbrand“, mit dem die AfD Mehrheiten in der Region ausbauen wolle.

[2] Gestern nun trat er als Experte und Autor von Büchern wie „Rechter Terror in Deutschland“ im Interview auf.

Hörfunkkollege Sebastian Schiller, „von Anfang bis Ende an dieser Demo dabei“, empfand die Stimmung als beklemmend. Wohlgemerkt nicht die Stimmung der Stadt, die Sorgen und Ängste, sich nicht mehr sicher im öffentlichen Raum bewegen zu können, sondern die des Protestes gegen diese Zustände.

Wohl deswegen war er so motiviert, sich als Erster auf Twitter über den grüßenden Feuerwehrmann zu empören und noch während der Veranstaltung mit seinen Kollegen vom Tagesspiegel und der PNN zu diskutieren, ob man ihn nun auch wirklich anschwärzen könnte.

[3]Wir wünschten uns, er wäre so schnell und gründlich, wenn es um sexuelle Belästigungen und Angriffe durch jugendliche Syrer an Cottbuser Schulen geht.

[4] Dann wäre dem 16-jährigen Cottbuser die Narbe vielleicht erspart geblieben, die er nun im Gesicht tragen muss.

Der Auftrag des Staatsfunks ist durchschaubar: Er soll weglenken von einer ehrlichen Diskussion darüber, dass es so nicht weiter gehen kann. Dass die Folgen der Asylpolitik längst unerträglich geworden sind. Der RBB versucht das Staatsversagen kleinzureden, indem er unentwegt von einer „Gewaltspirale“ redet und damit den Einheimischen eine Mitschuld gibt, die wohl zu braun und blöde sind, sich der neuen bunten Welt anzupassen.

Wenigstens bot das kleinkindhafte Jammern der sich gerne überlegen gebenden Vorort-Reporter dem Zuschauer eine kleine Entschädigung für eine ansonsten unsägliche Sendung. Wer sich ein realistisches Bild von der „fremdenfeindlichen Demo“ machen möchte, der findet hier unsere Redebeiträge:

Zu den Messer-Attacken und der Situation in Cottbus:
https://zukunft-heimat.org/…/20180120_Cottbus_Rede_Messer-A…

Zum Beitrag des RBB die Gewaltausbrüche „Schutzsuchender“ umzudeuten:
https://zukunft-heimat.org/…/20180120_Rede_Cottbus_Brandenb…

+++ PETITION +++

Wir haben gestern auf der Demo dazu aufgerufen, eine Petition zu unterzeichnen. Wir fordern die Stadt Cottbus auf, ein Spenden-Konto für den bei der Messer-Attacke am 17. Januar 2018 verletzten Tom einzurichten. Die gezeichneten Blätter können uns auf dem Postweg zugesendet oder bei einem der Stammtische abgegeben werden, die regelmäßig in Cottbus stattfinden.

Petitionsformular:

https://zukunft-heimat.org/static/Petition_Tom_Cottbus_Januar_2018.pdf

 

 

 

 

 

Quelle: https://www.facebook.com/ZukunftHeimat/posts/813396672173407:0

 

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