Vereinzelt sexuelle Übergriffe

Nach Polizeiangaben hat es in deutschen Großstädten vereinzelt sexuelle Übergriffe auf Frauen gegeben. Die vorläufige Bilanz der Behörden

Berlin: Hunderttausende Menschen feierten rund um das Brandenburger Tor weitestgehend friedlich. Dennoch registrierte die Polizei bislang zehn Fälle von sexueller Belästigung. Sieben Personen seien in Gewahrsam genommen worden. Erstmals gab es auf der Festmeile einen Rückzugsbereich für sexuell belästigte Frauen. In dieser „Safety Area“ standen für Krisen geschulte Helfer des Deutschen Roten Kreuzes bereit.

Hamburg: Die Zahl der gemeldeten sexuellen Übergriffe soll sich laut Polizei bislang in einem „sehr geringen Maß“ bewegen. Wohl auch, weil die Polizei wieder auf Absperrgittern, zusätzliche Straßenbeleuchtung und Videoüberwachung setzte.

In der Silvesternacht waren laut Polizei verhältnismäßig wenige Frauen und viele Männer mit augenscheinlichem Migrationshintergrund auf der Reeperbahn unterwegs.

Köln: Ein Polizeisprecher in Köln sagte am Montagmorgen, neun Frauen hätten angegeben, unsittlich angefasst worden zu sein. Drei Tatverdächtige seien identifiziert worden. Szenen wie in der berüchtigten Kölner Silvesternacht vor zwei Jahren habe es nicht gegeben. So sei es nirgends zu Zusammenrottungen von mehreren hundert Menschen gekommen.

München: In München sei „gar nichts“ Derartiges gemeldet worden, sagte ein Polizeisprecher am Montagmorgen. Allerdings sei es für eine seriöse Bilanz auch noch viel zu früh, schob er nach. „Die Erfahrung zeigt, dass so etwas oft erst ein, zwei Tage später angezeigt wird.“

Quelle: http://m.bild.de/news/inland/feuerwehr/silvester-idioten-schiessen-raketen-auf-passanten-54342322.bildMobile.html

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