Afghanistan ist anders, Herkunft des Täters aus Kandel

Will man die Ursachensuche der Gewalttat von Kandel ergründen, muss der Blick auch auf die Herkunft des Täters gerichtet werden.

 

 

 

 

 

 

 

Die Familie aus dem ländlichen Bezirk Kabuls ist religiös und lebt in ärmlichen Verhältnissen. Der Vater, ein Dorfpolizist mit einer kleinen Landwirtschaft hat noch weitere Kinder zu versorgen.

Doch schon auf den ersten Blick fällt auf, es gibt auf ihren Seiten in den sozialen Netzwerken keine Bilder von der Mutter oder Frauen.

Durch die seit Jahrzehnten anhaltenden Kriege im Land, wobei die USA nicht nur Waffen, sondern auch eine Ideologie lieferte, welche jeglichem zivilisatorischem Verstand zuwider läuft, erstarkte in Afghanistan ein Frauenbild, das von westlichen Vorstellungen weit entfernt ist.

IS Finger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Angekommen in Deutschland war die Sache anders.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier gab es Discotheken, in die es am Wochenende ging, die Frauen wurden nicht versteckt und im Gegensatz zu seiner alten Heimat gab es eine für ihn bislang unbekannte Freiheit.

 

Sporadisch meldeten sich beide bei Verwandten in Kabul.

In öffentlichen Einrichtungen wird der Kontakt zwischen Flüchtlingen und Einheimischen, wie zum Beispiel am späteren Tatort Kandel gefördert.

 

 

 

 

 

 

Wie es um die Psyche des Täters stand lässt dieser Instagram Post nur erahnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommen wir jedoch zu einem weiteren Aspekt. Noch am Tatabend sendete die ARD einen Bericht über einen „Vorzeigeflüchtling“, welcher an seinem Gymnasium zum Schülersprecher gewählt wurde.

Natürlich gibt es zwischen diesem syrischen Flüchtling und dem Täter kulturelle Unterschiede, beiden gemein ist jedoch – dass das entsprechende angegebene Alter nicht immer glaubwürdig erscheint.

Mehrere unterschiedlich Analyseverfahren zweifeln die Wahrscheinlichkeit, dass es sich beim Alter um einen Gymnasiasten kurz vor dem Abitur handelt an.

Auch bei einer ähnlichen Tat in Freiburg berichtete der Spiegel, dass die Altersangaben des Täters falsch waren, der Verdacht steht im Raum das gemachte Angaben ungeprüft übernommen werden. Anis Amri, der IS Attentäter von Berlin war mit 14 Identitäten als Flüchtling registriert.

Eine mögliche Lösung

Die Verwendung einer digitalen Bilderkennungssoftware kann heute nicht nur wie mit einem herkömmlichen Fingerabdruck Mehrfachidentitäten mit >90% Trefferrate erkennen und ausschließen, sondern auch auf ~5 Jahre genau eine Altersklassifizierung durchführen.

Somit könnte man selbst aus den unpersonalisierten Datensätzen des BAMF, bestehend aus lediglich einem namenlosen Passfoto und dem angegebenen Geburtsdatum, eine anonyme Plausibilitätsprüfung auf Mehrfachidentitäten und Alter vornehmen.

Dies wird von der Politik, zum Teil auch aus Unkenntnis strikt abgelehnt – dabei würde es auch den zu uns kommenden Migranten zu Gute kommen wenn aus einer Gruppe von Kindern oder Jugendlichen dominante Erwachsene entfernt werden.

 

„So stolz auf die beiden“. Vater Abdullah Khan

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: https://friedemannwo.wordpress.com/2017/12/31/afghanistan-ist-anders/amp/?__twitter_impression=true

Fotos: friedemannwo

Quelle: https://www.facebook.com/abdullahkhan.dawoodzay.5?fref=ts

 

 

 

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