20-Jähriger wollte Dienstwaffe greifen

#TagderMigranten

Er wurde beim Schwarzfahren erwischt und wurde der Bundespolizei übergeben. Sogleich versuchte der junge Iraker die Dienstwaffe zu greifen.

Am Montagabend war ein junger Südländer im Zug von Hamburg nach Kiel unterwegs – ohne Fahrkarte. Zudem verhielt er sich im Rahmen der Kontrolle aggressiv, sodass er bereits im Abteil durch einen anwesenden Landespolizisten fixiert werden musste.

Gegen 18.30 Uhr wurde die Bundespolizei über den Vorfall informiert. Die Beamten übernahmen den Schwarzfahrer am Bahnhof Neumünster.

Haarscharf an Katastrophe vorbei?

Doch dann geschah fast das Unglaubliche:

Während der Zuführung zur Dienststelle verhielt der Mann sich weiterhin aggressiv und versuchte an die Dienstwaffe eines Bundespolizisten zu gelangen.“

(Polizeibericht)

Was geschehen wäre, wenn er sein Ziel erreicht hätte, bleibt glücklicherweise unbeantwortet.

Auf der Dienststelle konnte die Identität des aggressiven Mannes geklärt werden. Bei dem 20-jähriger Iraker wurde im Verlauf einer Durchsuchung zudem ein neues Sweatshirt mit Diebstahlsicherung gefunden. Den Nachweis für einen rechtmäßigen Erwerb konnte er nicht erbringen.

Das Shirt wurde sichergestellt und eine Anzeige wegen Verdachts auf Diebstahl gestellt. Anschließend wurde der Mann aus dem Bahnhof geleitet.

Dann wurde der junge Kriminelle wieder tätig:

Nach wenigen Metern versuchte der Mann im Bahnhof einer Frau die Handtasche zu entreißen, welches jedoch misslang.“

(Hanspeter Schwarz, Bundespolizeisprecher)

Die noch in der Nähe befindlichen Bundespolizisten konnten den Iraker erneut stellen und zur Dienststelle zurückbringen.

Hier wurde der 20-Jährige an die Landespolizei übergeben: Verdacht auf Raub. Derzeit werde die Beantragung eines Haftbefehls geprüft.

Warum der Iraker wegen eines vergleichsweise geringen Delikts, dem Schwarzfahren, gleich zur Dienstwaffe eines Beamten greifen wollte, bleibt nachdenkenswert.

  • Warum reagierte er derart extrem?
  • Was hatte er vor?
  • Hat er etwas Schwerwiegendes zu verbergen?

Unterföhring: Ähnliche Situation – katastrophaler Ausgang

Am 13. Juni 2017 eskalierte am S-Bahnhof Unterföhring bei München eine Routinesituation.

Nach einer Prügelattacke in der Bahn übernahmen Beamte der Bundespolizei einen in den USA lebenden Deutsch-Griechen (37). Alles schien unter Kontrolle. Doch plötzlich dreht der Mann durch:

Er versucht einen Polizisten ins Gleisbett zu stoßen und greift dabei dessen Dienstwaffe. Dann eröffnet der Täter das Feuer, schießt das ganze Magazin leer.

Eine junge Beamtin (26) bricht getroffen zusammen. Eine Kugel traf sie in den Kopf. Zwei Passanten werden ebenfalls schwer verletzt.

Noch heute liegt die 26-Jährige im Wachkoma in einer Klinik. Eine Anklageerhebung gegen den Schützen wird es wohl nicht geben. Die Staatsanwaltschaft beantragte die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik.

Derweil sammelten Kollegen der Polizei-Nationalmannschaft im Rahmen eines Benefiz-Eishockeyspiels Geld für die 26-jährige schwer verletzte Jessica L.

Auch unsere Männer sind Polizisten, heute stehen sie auf dem Eis. (…) Der Job wird immer heftiger. Umso wichtiger sind Solidarität und Zusammenhalt, besonders in tragischen Situationen. (…) Polizisten halten zusammen. Wir hatten von dem Schicksal der Kollegin gehört und wollten helfen.“

(Spielerfrauen)

 

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/neumuenster-routinesituation-fast-eskaliert-20-jaehriger-wollte-im-bhf-dienstwaffe-greifen-erinnerung-an-unterfoehring-a2294538.html

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