Richter fragt Flüchtling – „Warum sind Sie dann hier?“

Das lange Sündenregister eines 29-jährigen Intensivtäters provoziert den Richter vom Amtsgericht Zwickau zu einer Klartext-Frage. Er ging mit seinem Strafmaß deutlich über die Forderung des Staatsanwaltes hinaus.

Das passiert vor Gericht auch nicht alle Tage:

Ein Zwickauer Richter hat mit seinem Urteil gegen einen 29-jährigen Intensivtäter aus Libyen das vom Staatsanwalt geforderte Strafmaß deutlich verschärft. Dieser hatte für 15 Monate Haft plädiert – und das auf Bewährung. Doch Stephan Zantke vom Amtsgericht Zwickau entschied sich für eine zweieinhalbjährige Haftstrafe.

Der Grund:

Mohamed F. habe in seinem Heim für Asylbewerber in Zwickau randaliert und hohe Schäden angerichtet, berichtet die „Bild“. Einen Mitarbeiter habe er sogar mit einem Messer angegriffen.

Außerdem soll er ein siebenjähriges Kind in einem Supermarkt mit einer Bierflasche beworfen, Polizisten bespuckt und Frauen als „Nazi-Hure“ und „Scheißdeutsche“ bezeichnet haben.

Dieses Zitat veranlasste den 54-jährigen Richter Zantke, den Angeklagten während des Prozesses zu fragen: „Wenn es bei uns so scheiße ist, warum sind Sie dann hier?“

Sein relativ hartes Urteil begründete er mit deutlichen Worten:

Der 29-Jährige habe sich „wie ein wilder Berserker“ verhalten. „Sie erhalten von unseren Steuern ein Dach über dem Kopf – und jetzt müssen wir noch Ihren Schaden bezahlen.“

Er warf ihm vor, frauenfeindlich zu sein und nicht mal Kinder zu achten. Und er fragte ihn: „Was wäre passiert, wenn wir solche Straftaten in Libyen begehen? Wir würden wohl nicht mehr leben …“

Die Haftstrafe für Mohamed F. könnte sich übrigens noch erhöhen:

Denn Anfang nächster Woche steht er erneut vor Gericht, weil er einen Marokkaner mit einer abgebrochenen Bierflasche verletzt hatte.

Quelle: https://www.welt.de/vermischtes/article171380770/Richter-fragt-Fluechtling-Warum-sind-Sie-dann-hier.html

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