Ehemann nach tödlichen Messerstichen unter Mordverdacht

Auf offener Straße wird eine Frau erstochen. Im Verdacht der Ermittler: der Ehemann. Der 57-Jährige soll die Trennung von der 52-Jährigen nicht akzeptiert haben.

Weil er die Ehre seiner Familie verletzt sah, soll ein Mann in Hanau auf offener Straße seine Ehefrau erstochen haben. Der 57-Jährige kam nach Angaben der Staatsanwaltschaft am Donnerstag wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. „Er hat nach unserer Ansicht die von seiner Ehefrau initiierte Trennung nicht akzeptieren wollen“, sagte ein Sprecher der Behörde.

Der mutmaßliche Mörder soll am Mittwochabend nach einem Streit in der Hanauer Innenstadt in der Nähe des Goldschmiedehauses mit einem Dolch mehrfach auf seine Frau eingestochen haben. Passanten beobachteten die Bluttat und hielten den Verdächtigen fest, bis die Polizei kam und ihn festnahm.

Die 52-Jährige wurde mit schweren Brust- und Kopfverletzungen in eine Klinik gebracht. Doch die Ärzte konnten ihr Leben nicht mehr retten. Die Frau starb im Krankenhaus.

Nach ersten Ermittlungen hatte sich die Frau vor einiger Zeit von dem Mann getrennt. Beide lebten bereits nicht mehr zusammen. In seiner Vernehmung äußerte sich der mutmaßliche Mörder zu den Vorwürfen. Details nannte die Staatsanwaltschaft jedoch nicht.

Unklar blieb zunächst auch, welcher Nationalität Opfer und Täter angehören. Eine Obduktion sollte am Donnerstag klären, wie die Frau genau zu Tode kam. Bis wann die Ergebnisse der gerichtsmedizinischen Untersuchung vorliegen, war ebenfalls unklar.

Quelle: http://www.focus.de/regional/hessen/kriminalitaet-frau-mit-messer-verletzt_id_7948619.html

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