Cannabis Ernteausfall in Berlin

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin konnte die Zollfahndung Berlin-Brandenburg am Freitag den 03.11 in den Nachmittagsstunden

eine deutsch-türkische Cannabisbande festnehmen.

Die 28 bis 33 Jahre alten mutmaßlichen Tatverdächtigten, sollen an drei Standorten in Berlin nacheinander drei versteckte Cannabisplantagen professionell eingerichtet und betrieben haben.

In den Kellerräumen einer alten Autowerkstadt in Britz konnten die Zollfahnder mit 1300 Pflanzen die größte Plantage auffinden. Die Pflanzen waren hier bereits 55 cm groß.

In den beiden anderen Plantagen am Wannsee und Schöneberg waren die Pflanzen noch deutlich kleiner. Insgesamt wurde über 2600 Cannabispflanzen und über 1 kg verkaufsfähiges Cannabis sichergestellt. Die Setzlinge der Plantagen hatten sich die Tatverdächtigten mit der Post aus Österreich schicken lassen.

Als sich eines dieser Pakete im September bei der Sortieranlage des Postzustellers durch eine Beschädigung öffnete, wurde die Zollfahndung auf die Plantagenbetreiber aufmerksam und begann mit den Ermittlungen. Bei dem nun erfolgten Zugriff am Freitag wurden die Ermittler tatkräftig von den Kollegen der Landespolizei Berlin, der Bundespolizei und des Hauptzollamtes Potsdam unterstützt.

Insgesamt waren etwa 150 Kräfte im Einsatz. Die vier mutmaßlichen Haupttäter wurden festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt, welcher gegen alle Haftbefehl erließ. Zum jetzigen Zeitpunkt gehen die Ermittler von einem Marktwert der zu erwartenden Ernte von ca. 700.000 bis 800.000 Euro aus. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/116255/3780172

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