Bundespolizisten ermitteln mutmaßlichen Schläger

Beamte der Bundespolizei in Stuttgart haben einen 31-jährigen türkischen Staatsangehörigen ermittelt

der im Verdacht steht, am frühen Morgen des 25.09.2017 am Bahnhof Oberlenningen den Lokführer einer Regionalbahn brutal zusammengeschlagen zu haben.

(Das Polizeipräsidium Reutlingen berichtete hierzu http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110976/3745619). Die umfangreichen Ermittlungen der Bundespolizisten führten letztlich dazu, dass der zunächst flüchtige unbekannte Mann, der gegenwärtig wohnsitzlos ist, identifiziert wurde und nun wegen gefährlicher Körperverletzung zur Verantwortung gezogen werden kann. Eine Zivilstreife des Polizeireviers Kirchheim/Teck nahm den 31-Jährigen schließlich am Freitag (27.10.2017) im Bereich der elterlichen Wohnanschrift in Dettingen/Teck vorläufig fest. Mit Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart führten ihn die Beamten der Bundespolizei am nächsten Tag dem zuständigen Haftrichter vor, der den Untersuchungshaftbefehl erließ und in Vollzug setzte. Sie verbrachten den Mann im Anschluss in ein Gefängnis.

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/amp/116091/3777347

Lokführer einer Regionalbahn zusammengeschlagen

Ein 51-jähriger Lokführer der Regionalbahn Kirchheim – Lenningen ist am frühen Montagmorgen von einem bislang unbekannten Täter so geschlagen worden, dass er ins Krankenhaus musste. Der Unbekannte bestieg kurz vor 5.30 Uhr die Teckbahn am Hauptbahnhof in Kirchheim und setzte sich in den ersten Wagen. Der Lokführer hielt kurze Zeit später planmäßig in Dettingen an und gab die Türen frei. Nachdem er ein optisches Signal erhalten hatte, dass jemand ausgestiegen war, schloss er die Türen und fuhr weiter. Unmittelbar nach dem Losfahren schlug der Fahrgast mit den Fäusten gegen die verschlossene Tür des Führerstandes und beleidigte den 51-Jährigen auf Übelste. Er warf ihm vor, er hätte ihn nicht aussteigen lassen. Nach einem Halt in Owen hielt die Regionalbahn gegen 5.40 Uhr am Zielbahnhof in Oberlenningen. Dort musste der Fahrer seinen Führerstand verlassen, um für die Rückfahrt auf die andere Seite des Zuges zu gehen. Hierbei folgte ihm der Mann, fing mit ihm zu diskutieren an und packte ihn an der Schulter. Der 51-Jährige verbat sich dies und versuchte, beruhigend auf den Aufgebrachten einzuwirken. Als er vom ersten Wagen aus den anderen Führerstand erreichte, wurde er noch vor dem Aufschließen von dem Unbekannten kräftig von hinten gestoßen. Der Lokführer stürzte dadurch zwischen zwei Sitzreihen. Als er sich umdrehte, bekam er einen heftigen Faustschlag versetzt. Anschließend trat der Täter mehrfach mit dem Fuß gegen den Kopf des am Boden Liegenden. Hierbei erlitt der 51 -Jährige so schwere Verletzungen, dass er in eine Klinik musste und nicht mehr dienstfähig war. Dadurch kam es am Montag zu Verzögerungen im morgendlichen Bahnverkehr zwischen Oberlenningen und Kirchheim.

Von dem Schläger liegt folgende Beschreibung vor:

Der Mann ist

  • etwa 20 Jahre alt,
  • 175 cm groß und schlank.
  • Er hat dunkle, kurze, leicht gewellte Haare.
  • Bekleidet war der Gesuchte mit einer hellen Bluejeans und einer hüftlangen, schwarzen Jacke.
  • Er hatte einen schwarzen Rucksack und ein rötliches Mobiltelefon bei sich.
  • Der Täter sprach Deutsch mit ausländischem Akzent.

Das Polizeirevier Kirchheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Telefon 07021/501-0 um Zeugenhinweise. Zur Tatzeit waren ein weiterer, etwa 60 Jahre alter Mann und eine Frau mittleren Alters in der Bahn.

Quelle: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110976/3745619

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