Nigerianer nach Geiselnahme im Regionalexpress in U-Haft – Mitarbeiter bei Kontrolle gebissen

Am Samstag hatte er sich auf der Bordtoilette eines Regionalexpresses eingeschlossen, um der Fahrkartenkontrolle zu entgehen.Die Kontrolleure riefen die Bundespolizei zu Hilfe.

Nachdem die Beamten sich Zugang verschafft hatten, kontrollierten sie den Mann. Während dieser polizeilichen Maßnahme schlug der 24-Jährige wild um sich, trat nach den Polizisten und riss sich los. Im weiteren Verlauf brachte er zwei weibliche Reisende im Alter von 22- und 35-Jahren in seine Gewalt und versuchte sie zwischen sich und die Beamten zu bringen. Die beiden Frauen und die Zugbegleiterin erlitten einen Schock. Zusätzlich dazu wurde die 22-Jährige am Unterarm verletzt.

Der Mann setzte seine Flucht anschließend im Zug fort. Den beiden Bundespolizisten kamen nach Ankunft des Zuges im Hauptbahnhof Magdeburg zwei weitere Kollegen sowie der Triebfahrzeugführer und ein Mitarbeiter der Bahn zur Hilfe.

Gemeinsam und mittels einfacher körperlicher Gewalt sowie dem Einsatz von Pfefferspray konnte der Mann vorläufig festgenommen werden. Dabei wurde der Bahnmitarbeiter von dem Mann gebissen und schwer am Handgelenk verletzt. Der Straftäter wurde festgenommen und zur Dienststelle verbracht. Bei der Durchsuchung wurde eine Tüte mit 0,82mg Cannabis fest- und sichergestellt.

Alle Geschädigten wurden durch zwei herbeigerufene Rettungswagen behandelt. Die 22-jährige Frau, der Bahnmitarbeiter und die Zugbegleiterin wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser verbracht. Die betroffenen Bundespolizisten wurden ebenfalls verletzt, sind dennoch weiterhin dienstfähig. Außerdem beschädigte der Mann die Brille eines Bundespolizisten. Ihn erwarten Strafanzeigen wegen Leistungserschleichung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, mehrfache Körperverletzung, Freiheitsberaubung, Nötigung, Sachbeschädigung sowie des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Quelle: https://opposition24.com/magdeburg-nigerianer-geiselnahme-regionalexpress/353546

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