Vergewaltigung in Leipzig – Mainstreamblatt verzögert Warnung

Vor zwei Tagen suchten wir auf COMPACT-Online nach Volksreportern, die aufdecken, wo die Mainstream-Medien schweigen, verharmlosen oder verzögern. Gestern meldete sich der erste Leser und übergab uns Dokumente, auf denen der folgende Artikel basiert.

Die Leipziger Volkszeitung (LVZ) gilt als Propaganda-Leuchtturm inmitten von „Dunkeldeutschland“: Komplett auf Regierungslinie, konsequente Hofberichterstattung und Ruhigstellung der Bevölkerung. Selbst wenn, wie im vorliegenden Fall, Gefahr droht.

Eine Joggerin wurde am 31. August in Leipzig Rosental von einem 25-35jährigen Mann, südländischer Typ, überfallen und vergewaltigt. Bei der ersten Online-Meldung der LVZ (Freitag, 01. 09.) wurde das Alter des Opfers nicht angegeben. Was nicht ganz unwichtig ist, wie sich gleich noch zeigen wird.

Unser Reporter fragte deshalb via Mail einen LVZ-Redakteur: „Ich habe durch eigene Recherche herausgefunden, dass das (…) Opfer der bestialischen Vergewaltigung mit Mordversuch im Rosental 69 Jahre alt ist! (…) Warum warnt die LVZ nicht die potentiell nächsten Opfer, solange das möglich ist?“

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Am nächsten Tag, dem 02.09., hätte unser Reporter „aufgrund der Schwere der Straftat und des zentralen Tatorts einen großen Artikel in der LVZ-Druckausgabe am Samstag erwartet“. Pustekuchen: „Tatsächlich konnte ich in der Druckausgabe der LVZ jedoch ÜBERHAUPT KEINEN ARTIKEL finden. Und das, obwohl der hochgefährliche Täter in unserer Stadt frei herumläuft?“

Außerdem standen die Ermittlungen keineswegs still: „Nun gibt es mittlerweile zusätzliche Erkenntnisse, nämlich dass es in den letzten Wochen MEHRERE Vortaten genau am TATORT gab (mindestens zwei) und dass sowohl die Leipziger Polizei als auch die LVZ es offenbar vorsätzlich unterlassen haben, die arg- und schutzlose Bevölkerung zu warnen. Dieses Verhalten ist aus meiner Sicht an Menschenverachtung und Verantwortungslosigkeit nicht zu überbieten.“

„Insbesondere die ältere Generation, die nicht online ist, bleibt bislang völlig ungewarnt, während der Täter auf freiem Fuß ist und jederzeit erneut zuschlagen kann! Und das, obwohl der Täter offensichtlich ältere Opfer ,bevorzugt‘! Das erste war angeblich 84-Jahre alt? Ist das der typische LVZ-Online Leser?“ Eher weniger.

Am Tag darauf, also am 03.09. erschien auf LVZ-Online ein zweiter Artikel, in dem das Alter des Opfers mit „mehr als 50 Jahre“ beschrieben wurde. Das ist ein wenig ungenau, aber zumindest nicht falsch. Außerdem erwähnte er die beiden anderen Überfälle in dieser Gegend: auf eine 40-jährige und die oben erwähnte 84-jährige. Die Polizei prüfe noch, ob es sich um den selben Täter handele.

Besser spät als nie.

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Quelle: https://www.compact-online.de/vergewaltigung-in-leipzig-mainstreamblatt-verzoegert-warnung/

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