Großrazzia gegen Familienclan

Zoll und Polizei haben einen Ring mutmaßlicher Geldwäscher auffliegen lassen.

Insgesamt durchsuchten die Ermittler 15 Wohn- und Geschäftshäuser im Saarland.

Die Ermittler ordnen die Objekte einem deutsch-türkischen Familienclan aus dem Raum Saarbrücken zu.

Dieser habe illegale Spielhallen betrieben und im großen Stil Zigaretten nach Frankreich geschmuggelt, so ein Zollsprecher.

Die Gewinne sollen über Tabakläden gewaschen worden sein.

Insgesamt ermitteln die Behörden gegen acht Verdächtige.

Die zwei Frauen und sechs Männer im Alter von 22 bis 44 Jahren blieben auf freiem Fuß.

Auf die Spur der Bande kam die Polizei über eine Bank. Mitarbeitern waren hohe Bargeldeinzahlungen von zwei Verdächtiger merkwürdig vorgekommen. Der Clan soll über Tabakläden und ein Bistro in Nassweiler unerlaubt große Mengen Zigaretten an französische Kunden verkauft haben. Die Einnahmen flossen über Konten in Frankreich und Bareinzahlungen ins Saarland zurück. Einer der Verdächtigen soll illegale Glücksspiele veranstaltet haben.

Bei der Aktion stellten die Behörden unter anderem mehrere Säcke Münzen, einen fünfstelligen Bargeldbetrag sowie zwei Waffen und Munition sicher.

Beteiligt waren 85 Fahnder aus Deutschland und Frankreich. Durchsucht wurden Häuser in Saarbücken, Großrosseln, Rilchingen, Saarlouis und Dillingen.

Quelle: News im Überblick

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