Der Tod von Isabelle Kellenberg aus Überlingen ist bis heute nicht aufgeklärt

Sie wurde am 09.06.2016 in der Nähe der Sylvesterkapelle in Überlingen-Goldbach tot aufgefunden.

Wir möchten diesen Fall noch einmal in Eure Erinnerung rufen, vielleicht hat ja doch jemand etwas bemerkt, auch wenn es jetzt schon 1 Jahr her ist.

Bis jetzt ist ihr Tod immer noch nicht aufgeklärt.

Wir werden hier alle Beiträge die der Vater veröffentlicht hat aufführen und wir bitten Euch, sie Euch genau durch zu lesen.

Bis heute versuchen die Eltern den Tod ihrer Tochter zu klären, dabei stoßen sie auf viele Ungereimtheiten und Hindernisse, aber macht Euch selber ein Bild davon was der Vater schreibt.

Es wäre auch gut wenn ihr diesen Beitrag so oft es geht teilen würdet, vielleicht kann man den Eltern damit helfen und der Fall kann endlich aufgeklärt werden.

(Wir haben die ausdrückliche Erlaubnis des Vaters hier alles zu veröffentlichen)

Isabelle Kellenberg * 18.10.1987 – verstorben am 03.06.2016

Beitrag vom 3. Juni 2016

Am 03.06.2016 verstarb unsere geliebte Tochter Isabelle Kellenberger. Sie wurde nur 28 Jahre alt. Aufgrund der schweren inneren Blutungen im Stirn- und Schläfenbereich sowie im oberen und unteren Drittel des Halsbereiches müssen wir von einem Tötungsdelikt ausgehen. Eine sichere Todesursache wurde bisher nicht gefunden, aufgrund der Auffindestelle im Wasser, geht man aber am ehesten von einem Ertrinkungstod aus! Es wurde aber kein Wasser in der Lunge gefunden! Zudem wurden ihre Klamotten, Geldbeutel, Ausweis, Schuhe…bisher immer noch nicht gefunden. Bekleidet war sie nur mit Slip und BH, bei Wassertemperaraturen von 16 Grad. Das alles ist für uns so seltsam, dass wir alles in Bewegung setzen werden, um diesen Tod aufzuklären. Leider wurde von der Kripo von Anfang an, fälschlicherweise ein Suizid diagnostiziert, deshalb konnten viele Spuren nicht mehr richtig verarbeitet werden. Deshalb haben wir uns nun hier in facebook angemeldet! Wir wollen alle aufrufen, mir/uns mitzuteilen, falls sie uns/mir irgendwas mitzuteilen haben!

Wir/ich sind für alle Infos dankbar!

 

Beitrag 26. Dezember 2016

War heute an der Stelle, wo Isabelle am 09.06.2016 tot aufgefunden wurde, in der Nähe der Sylvesterkapelle in Überlingen-Goldbach. Unter dieser Trauerweide wurde sie gefunden! Heute kommt man da relativ gut hin, damals war alles unter Wasser. In 30cm tiefem Wasser wurde sie gefunden, Privatgelände!

 

Beitrag vom 27.Dezember 2016

Diese Seite widme ich meiner Tochter Isabelle, welche mit 28 Jahren in Überlingen-Goldbach zu Tode kam. Die Polizei hat von Anfang an einen Suizid vermutet, was aber meiner Meinung nach niemals ein Selbstmord gewesen sein kann!

Dadurch, dass sie nur mit Slip und BH gefunden wurde und sämtliche Klamotten bis heute noch immer fehlen, lässt zumindest darauf schließen, dass sie nicht alleine war.

Mein Ziel ist es deshalb, mit Hilfe von Facebook auf diesen Fall nochmals intensiv aufmerksam zu machen. Ich bin für jede Mitteilung und Hinweis dankbar und bedanke mich schon jetzt im voraus für alle Freunde und Bekannte, die sich hier bemühen und helfen wollen.

Besten Dank!

Ich werde versuchen, hier möglichst viele Infos zusammen zupacken, um diesen seltsamen Tod an die Öffentlichkeit zu bringen!

Zudem lassen, meiner/unserer Meinung nach, die inneren Verletzungen, „imponierende Blutungen“ im Stirn- und Schläfenbereich sowie im unteren und oberen Drittel im Hals vermuten, dass Isabelle entweder mit einem Schal oder im Schwitzkasten erwürgt/erdrosselt wurde, anders ist der Obduktionsbericht für mich nicht zu deuten.

Äußerlich aber keine Spuren von Fremdeinwirkung!

Danach vermuten wir/ich, muss sie im Wasser am Ufer ertrunken/ertränkt worden sein. Jedenfalls lässt auch der Zustand der Toten keinen anderen Schluss zu, dass Isabelle dort in Goldbach an der Sylvesterkapelle bzw. in unmittelbarer Nähe zumindest tot abgelegt wurde oder zu Tode kam. Diese Fundstelle ist ein Privatstrand und sehr schlecht von Landseite aus erreichbar, was da ganze noch seltsamer macht…!?

Tatsache ist aber noch, dass Isabelle ausgebildete Fachangestellte für Bäderbetrieb war und sehr gut schwimmen konnte und sich auch in Notsitutionen im Wasser zu helfen wußte!

Deshalb vermute ich, dass Isabelle bewusstlos abgelegt wurde und ertrank…!

Fällt euch was auf?

Dann schaut euch mal den Mord an Maria L. in Freiburg an, komisch, oder?

Jedenfalls gibt es einen flixbus von Freiburg nach Überlingen und zurück, 4xtäglich, der braucht nicht mal 2 Stunden. Möchte da nichts unterstellen, aber das Ganze ist schon merkwürdig und seltsam, oder nicht?

Es kann aber auch ein weiterer Zufall sein! Nur mir fehlt langsam der Glaube an soviel Zufälle!

Zufall?

Am 05.06.2016 hat eine Freundin von Isabelle versucht sie zu erreichen…, es ging jemand ganz anderes an das Telefon, das Gespräch wurde dann unterbrochen…
Nachträglich hat die Polizei gemeint, es sei eine Überlagerung wie beim Babyphon gewesen???

Also mir ist sowas noch nie passiert!
Überlagerung? Hat das schon mal jemand von euch erlebt?

Zufall?

Der Handygesellschaft ist es bisher nicht möglich gewesen, das prepaid-Handy von Isabelle auszuwerten/auszulesen! Die zuständige Richterin hat die Handygesellschaft aufgefordert, die Daten ab 01.06.2016 zu liefern!

War nicht möglich, die Firma konnte nur Rufumleitungen 14 Tage zurück liefern! Kennt sich da jemand mit den gesetzlichen Regelungen aus? Dachte immer 4 Wochen seien per Gesetz „Pflicht“?

 

Bericht vom 29. Dezember 2016

Das mit Facebook hätte ich wohl schon viel früher machen sollen…!

Danke für die großartige Unterstützung! Bitte teilt weiter!

Zum Auffindeort muss ich noch folgendes mitteilen:

Der Wasserstand hat sich zu heute natürlich drastisch verändert, damals Anfang Juni stand alles unter Wasser. Gefunden wurde Isabelle direkt bei der Trauerweide, die man auf dem Foto sieht in etwa 30cm tiefem Wasser, sie lag wohl um sie herum! Der Pegel stieg aber damals zwischen dem 03.06., dem vermutlichen Todestag von Isabelle bis zum 09.06.2016 dem Auffindetag um 16cm, das bedeutet, dass am 03.06. sogar nur 15-20cm tief war an der Stelle, wo sie gefunden wurde!

Das Wasser war 16 Grad kalt, draußen gab es aber viel warme Tage. Danach, also nach dem 09.06.2016 regnete es teilweise ununterbrochen, so dass man an diese Fundstelle ohne den Pächter, der mir damals nicht bekannt war, nicht mehr hin kam!
Schaut euch mal die vielen Steine und spitzen Sachen dort an! Isabelle wurde aber gefunden ohne sichtbare äußere Verletzungen, wie ist/war das möglich?

Deshalb von mir die Vermutung, sie wurde, meiner/unserer Meinung nach, ausgezogen bis auf Slip und BH und dort tot oder bewusstlos abgelegt!

Presse:
Viele fragen haben wir bekommen, warum sie das nicht viel früher mitbekommen haben, der Tod von Isabelle? Dafür gibt es eine Erklärung!
Nach dem Auffinden von Isabelle am 09.06.2016 stand tagelang nichts in der Zeitung. Wir haben Isabelle am 11.06. als vermisst gemeldet. Es hätte meiner Meinung nach doch wenigstens am 10. bzw. 11.06. mal vermeldet werden müssen, dass eine weibliche Person in Überlingen-Goldbach gefunden wurde!

Nichts! Gar nichts!
Nachdem ich bei den Zeitungen eine Woche später angefragt hatte, waren diese total überrascht, wussten gar nichts davon! Danach wurde eilig von der Staatsanwaltschaft Konstanz eine Pressemitteilung herausgegeben mit den nötigsten Angaben, kurz gehalten, das war am 16.06.2016, also 7 Tage nach dem Auffinden!

Zudem wurde mir verboten mit der Presse weiterhin den Kontakt zu pflegen, ich sei „kontraproduktiv“!

„Ich würde die Ermittlungen behindern!“

Warum? Was wäre passiert, hätten wir mit der Vermisstenanzeige noch gewartet?
Das passt doch nicht zusammen!
Erst nach Akteneinsicht über die Rechtsanwälte und der Feststellung der inneren ungeklärten Verletzungen haben wir dann Mitte September erreicht, dass ein Filmteam von Sat1 mit der Sendung „Fahndung Deutschland“ am 12.09. diesen Fall aufgegriffen hat und erst dann haben sich auch die lokalen Zeitungen entschlossen, erstmals über diesen Tod unserer Tochter zu berichten.

Somit dauerte das über 3 Monate bis erstmals überhaupt über diesen seltsamen Tod berichtet wurde!
Vielleicht können damit einige nachvollziehen, was uns damit angetan wurde!

Seit dem Tod von Isabelle sind wir nur am Kämpfen, für Gerechtigkeit. Unsere Tochter wird dadurch nicht mehr lebendig, aber man will doch wissen, was passiert ist.

Übrigens wurde die Akte Isabelle Kellenberger zwischenzeitlich bereits seitens der Kripo und Staatsanwaltschaft geschlossen:

„unklare Todesart!“ steht in der Verfügung vom 04.08.2016. Warum lässt man uns weiterhin in dem Glauben an einen Suizid?

Warum sagt uns das niemand mit der Aktenschließung?

Ermittlungsende nach somit nach nicht mal 8 Wochen!

Nur unserem Kampf ist es zu verdanken, dass weiter ermittelt wurde!

Dass hat natürlich unser „Vertrauen in die Polizeiarbeit“ stark getrübt!

Warum werden wir so behandelt?

Wir haben Isabelle noch 2 Tage vor ihrem Tod, am 31.05. sowie am 01.06.2016 in Überlingen getroffen. Da machte sie einen harmonischen, glücklichen und ausgeglichenen Eindruck. Sie war sehr naturverbunden, hat mich noch in den Arm genommen, das hat sie nicht oft gemacht. Ich war nur ihr Stiefvater, für mich war sie aber wie meine eigene Tochter!
Hier im Bild mit unserem ungarischen Hirtenhund Aiko mit dem sie viel unterwags war, sie liebte Tiere und Menschen, war sehr hilfsbereit und zuverlässig, einfach ein liebenswerter Mensch!
Für einen Suizid gab es keinen Grund…!

 

 

 

 

 

 

Bericht vom 9. Juni 2017

Am 09.06.2016, genau vor einem Jahr wurdest du Isabelle in Überlingen-Goldbach nur mit Slip und BH tot aufgefunden!

Sämtliche Klamotten, Ausweis, Handy, Geldbeutel, alles fehlt bis heute!

Was wir als deine Hinterbliebenen seitdem durchmachen ist ein bis heute andauernder Albtraum!

In 30cm tiefem Wasser wurdest du gefunden, niemand wusste deinen Namen!

Dein „Zustand“ war derart schlecht, dass die eintreffende Kripo keine Verletzungen nachweisen konnte.
Der Todeszeitpunkt liege mindestens 14 Tage zurück, so lesen wir heute.

Dein Freund hat aber mit dir 6 Tage zuvor noch telefoniert, da hast du noch gelebt! Es gibt auch Zeugen, die dich 6 bzw. 7 Tage zuvor noch lebend gesehen haben!

Dir wurde ein Nasenbeinbruch bescheinigt, Würgemale etc. waren aufgrund der Leichenerscheinung nicht beurteilbar!
Äußere Verletzungen konnten nicht festgestellt werden!
Somit gab es auch keine Schleifspuren, die entstehen, wenn man irgendwo tot angeschwemmt wird! Oder wurden die übersehen?
Auch der leichenbeschauende Arzt bescheinigt, dass der Todeszeitpunkt mindestens 14 Tage zurückliegt, eine Überprüfung auf Würgemerkmale sei nicht möglich gewesen!
Er kann nicht feststellen, ob Wasser in die Lunge eingedrungen sei und dass die Todesursache/-art für ihn unklar sei!
Deshalb wird ein Tag später vom Staatsanwalt eine Obduktion der bis dahin immer noch anonymen Leiche beantragt, „da eine Straftat nicht ausgeschlossen werden kann“!!!
Einen Tag später, am 11.06. melden wir unsere Isabelle dann als „vermisst“! und einen weiteren Tag später, am 12.06. spät abends um 22.30 Uhr teilt uns die Kripo Ravensburg dann mit, dass unsere Tochter vermutlich tot sei.

Es sei eine Leiche in Überlingen-Goldbach gefunden worden, die vermutlich unsere Tochter Isabelle Kellenberger sei.
Eine sichere Identifizierung könnte nur ein DNA-Abgleich ergeben, außerdem sei eine Obduktion bereits angeordnet, wird uns schockierten Eltern mitgeteilt.

Man wisse nicht, was passiert sei. Es liege ein Unfall vor oder was anderes „ein Tötungsdelikt“!
Die Ermittelungen werden nun beginnen!
Am nächsten Tag meldet sich die Kripo Friedrichshafen bei uns und in der Wohnung von Isabelle wird DNA-Material gesichert!
Dann erklärt uns die Kripo
„der Tod von Isabelle sei ein „SUIZID“ gewesen!“

Ein Suizid?

Nach diesen Fakten aus den Ermittlungsunterlagen der Staatsanwaltschaft/der Kripo???
Warum erzählt man uns so einen Blödsinn?
Warum wurde uns da „versucht“ ein Suizid einzureden?
Was sollen wir davon halten?
Bis heute ist unklar, was wirklich geschehen ist!

Einen Suizid jedenfalls schließen wir absolut aus, dieser erscheint auch als äußerst fragwürdig! Denn wo sind die Klamotten usw.???

 

Bericht vom 11. Juni 2017

Nachdem du am 09.06.2016 um 16.30 Uhr vom Pächter eines Privatgrundstücks gefunden wurdest, ohne Papiere, ohne irgendetwas, nur mit Slip und BH bekleidet, hätte doch eigentlich etwas am nächsten Tag, am Fr., 10.06.2016, spätestens am übernächsten Tag, dem 11.06.2016 in der lokalen Presse stehen müssen, oder nicht?

Doch Fehlanzeige? Aber nach diesen schriftlich festgehaltenen Äußerungen der Kripobeamtinnen am Auffindetag, dass „ein Fremdverschulden bislang nicht zweifelsfrei ausgeschlossen werden kann“, diese sogar einen Nasenbeinbruch festhalten und der Arzt ebenfalls eine „unklare Todesursache/-art“ bestätigt, er kein Wasser in der Lunge feststellen könne, müssen wir uns fragen, warum eigentlich nicht?? Später wurde mir mitgeteilt, die Presse sei nicht darüber informiert worden! Warum nicht?

Liegt das daran, dass da, wo Isabelle tot aufgefunden wurde, die Landesgartenschau 2020 stattfinden soll?
Stört das den Tourismus am See?
Oder liegt das daran, dass das Asylantenheim nur 5 Gehminuten vom Auffindeort entfernt liegt?
Seltsamerweise wird genau dieses Asylantenheim 3 Wochen später von Drogenfahnder der Polizei mit kugelsicheren Westen und mit einer Handramme gestürmt!! Zufall?
Siehe Bericht des Südkurier vom 05./06.07.2016!

Was wäre denn gewesen, wenn wir im Urlaub gewesen wären?

Was wäre dann mit unserer Tochter geschehen, fragen wir uns??

Wir besorgte Eltern haben sie relativ früh als vermisst gemeldet!

Warum wurde nicht nach Hinterbliebenen gesucht??

Der Liegeplatz unserer toten Tochter beim Privatgrundstück ist von Landseite ohne Schlüssel nicht zu erreichen!
Ein Bahnübergang trennt das Grundstück von der Straße und ist nicht einsehbar. Auch von Seeseite nur schwer einzusehen! Nebenan ist der stillgelegte Campingplatz, dieser war zwar verschlossen, es gab aber überall Insider-Zugänge!

Kam sie dort zu Tode?

Wurde sie dann rübergeschoben an den späteren Fundort?

Was suchte sie überhaupt da außerhalb von Überlingen, fast 6km von ihrer Wohnung entfernt?

Zum Baden war es zu kalt, 16 Grad Wassertemperatur, draußen war es tagsüber zwar warm, nachts aber unter 10 Grad!
Wir schließen auch aus, dass Isabelle dort angeschwemmt worden sein soll, wie uns die Kripo erzählt hat! Dann hätte sie „Schleifspuren“ an ihren Händen am Kinn an den Knien haben müssen, sagen Ärzte!
Außerdem wurde sie in nur 30cm tiefem Wasser gefunden.

Da der See seit dem Todestag 15cm zugelegt hatte, bedeutet dass, dass sie unsere Meinung nach dann dort bewusst entkleidet und abgelegt wurde!
Wie will sie sonst anders in diese Trauerweide rein getrieben worden sein, ohne Verletzungen?

Außerdem gibt es einen Zeugen, der nachts, am 03.06.2016 gegen 23.30 Uhr, genau dort an der Silvesterkappelle „laute weibliche Hilfeschreie“ wahrgenommen haben will, warum wird diesem Hinweis so wenig nachgegangen, fragen wir uns!?

Da gibt es doch Häuser direkt an der Kappelle, warum fragt da niemand von der Kripo. Wenn dieser Zeuge Schreie aus einem Auto heraus gehört haben will, dann müssen dass doch auch Bewohner dort evtl. gehört haben, oder nicht?

Um klarzustellen, wir gehen davon aus, das Isabelle vermutlich irgendwann am 03.06.2016 zu Tode kam, das letzte Lebenszeichen, ein Telefongespräch mit ihrem Freund war gegen 4 Uhr morgens!

Was sollen wir davon halten? Es ist schlimm genug ein Kind zu verlieren, dann noch nicht zu wissen was passiert ist, geht an die Substanz. Aber dann noch das Gefühl zu haben, dass die Polizei nicht richtig ermittelt, macht einen wütend!
Das Bild zeigt die Trauerweide, dort wo die rote Lampe steht,
da lag unsere Isabelle, um diese Trauerweide herum!
Am 09.06.2016 in etwa 30cm tiefem Wasser!
Überall Steine, Wurzeln, überall Möglichkeiten sich zu verletzen, aber sie war äußerlich unverletzt!
Und sie soll dort angetrieben worden sein?
Soll man das glauben?

 

 

 

 

 

 

Bericht vom 13. Juni 2017

Am 12.06.2016 spät abends überbrachten uns zwei Kripobeamte aus Ravensburg die traurige Nachricht, dass am 09.06.2016 in Überlingen-Goldbach an der Silvesterkapelle am Ufer des Bodensees eine weibliche Leiche entdeckt wurde und dass es sich dabei vermutlich um unserer Tochter Isabelle Kellenberger handelt. Uns wird erklärt, dass unsere Tochter nicht mehr zu erkennen sei, man sich aber relativ sicher wäre, dass es sich um unsere Isabelle handelt.

„Da man sie nicht mehr erkennen könne, müsse ein DNA-Abgleich stattfinden“, außerdem sei eine Obduktion für Dienstag, 14.06.2016 bei der Gerichtsmedizin in Ulm angeordnet worden. Man vermute einen Unfall oder was anderes, „ein Tötungsdelikt!“ Die Ermittlungen der Kripo Friedrichshafen würden nun beginnen!
Am nächsten Tag, dem 13.06.2016 kommt nun die Kripo Friedrichshafen und erklärt uns unter dem Todes-Schock stehenden unwissenden Eltern aber, „unsere Tochter habe sich umgebracht! Suizid!“ Unfassbar!
Natürlich hatten wir Zweifel, die wurden aber ausgeräumt:

Isabelle sei arbeitslos gewesen, was sich aber später als falsch herausstellte, sie arbeitete im Strandbad in Überlingen-Nußdorf; sie hätte eine problematische Fernbeziehung zum Freund in München, was sich später ebenfalls als falsch herausstellte; sie sei psychisch krank gewesen, auch das war falsch, der von uns später aufgesuchte Hausarzt sagt aus, sie sei absolut gesund gewesen und hätte keine psychischen Probleme gehabt; nur eines war richtig, ihr Sternzeichen:
Das Sternzeichen Waage sei typisch für einen Suizid!

Unter normalen Umständen hätten wir diese Aussage belächelt!
Aber 12 Stunden nach einer so brutalen Nachricht, da glaubt man erst mal alles, man kann vieles gar nicht realisieren, nimmt das nur verschwommen wahr, die Trauer ist einfach zu groß um das alles zu verarbeiten!

Heute ist uns klar, dass uns da versucht wurde, einen Suizid einzureden, aber warum?

Nach der Frage, wo dann die Klamotten unserer Tochter seien, wurde uns erklärt, diese liegen im See, wurden in den See gespült! Zusammen mit dem Geldbeutel, Ausweis, Schlüssel, Jeans, Oberteil, Schuhe und der Adidas-Umhängetasche, alles liege im See! Zudem wird uns mitgeteilt, das für den 14.06, also ein Tag später eine Obduktion angeordnet worden sei. Wenn diese keine neuen Erkenntnisse brächten, seien für ihn die Ermitllungen dann bereits beendet. Für Suizid sei er nicht zuständig! Ein weiterer Schock!
Der nächste Tag kommt, wir fragen nach und bekommen die Antwort:

Die Obduktion habe keine weiteren Erkenntnisse gebracht! Auf die Frage, ob der Fall nun eingestellt werde, bekommen wir aber die seltsame Antwort: „Nein, die Ermittlungen gehen jetzt erst richtig los!“ Wer soll das verstehen?

Wochen später, nachdem wir über einen Anwalt Akteneinsicht erhalten, lesen wir dann im Obduktionsbericht; „Eine sichere Todesursache hat die Obduktion nicht ergeben.“
„In Anbetracht der Auffindesituation“ sowie der Paltaufflecken ist am ehesten von einem Tod durch Ertrinken auszugehen.
Des weiteren gebe es Blutungen im Kopf im Stirn- und Schläfenbereich, die von stumpfer Gewalt gegen den Kopf beidseits herrühren sowie streifige Einblutungen im oberen und unteren Drittel des Halses.

Und uns wird erzählt, die Obduktion habe nicht weiteres ergeben!
Was soll man davon halten???
Kann uns das jemand erklären???

 

 

 

 

 

 

 

 

Bericht vom 14. Juni 2017

Nachdem uns aufgefallen war, dass überhaupt nicht über unseren Fall in der Presse berichtet wurde (Anmerkung: es hätte doch zumindest am Fr/Sa 10./11.06.2016 was drinstehen müssen, der Fund einer bis dahin anonymen Frauenleiche!) haben wir die lokalen Zeitungen angeschrieben, warum darüber nicht berichtet werde! Das war am 3. Ermittlungstag. Die Presse wusste nichts davon und war überrascht!

Wegen dieser Anfrage bei der Presse wurde ich von der Kripo auch sofort zur Rede gestellt und danach belehrt, ich solle mich von der Presse fernhalten, niemanden mehr kontaktieren, nicht mal mehr antworten, ich solle die Kripo ihre Arbeit machen lassen, ich sei kontraproduktiv! Ich würde die Ermittlungen behindern. Ich solle doch endlich anfangen zu trauern!

Da war ich dann doch ganz schön eingeschüchtert!
Ich wollte ja auch keinesfalls die Ermittlungen behindern!
Die lokale Presse veröffentlichte daraufhin eine kurze Pressemitteilung:„Tote Person im Bodensee aufgefunden“,
das war am 16.06.2016!“
Das war dann das letzte Mal, dass wir mit der Kripo Kontakt hatten, danach wurde es still!
Nachdem wir keine Informationen mehr bekamen, haben wir Ende August einen Anwalt eingeschaltet um Akteneinsicht zu bekommen.

Die Akte kommt und was lesen wir:

Es gibt einen Abschlussbericht der Kripo Friedrichshafen, bereits Ende Juli, also 4 Wochen zuvor. Und der Staatsanwalt hat den Fall geschlossen mit dem Vermerk: „unklare Todesart“???
Es ist keine Rede mehr von Suizid!
Still und heimlich geschlossen, was sollen wir davon halten!?

Das ist doch ungeheuerlich, wann hätten diese vorgehabt uns das mitzuteilen? Haben wir kein Recht so etwas zu erfahren???
Was danach folgte ist einigen vermutlich bekannt, wir haben über TV-Sendungen auf unseren Fall aufmerksam gemacht, auch die lokale Presse berichtete dann darüber.
Was wurde erreicht?

Die Akte wurde wieder aufgemacht, der Druck war wohl zu groß und seitdem wurde weiter ermittelt, leider erfolglos! Braucht man also die Öffentlichkeit und die Medien, damit endlich ermittelt wird??

Aus der Akte lesen wir auch, dass die Richterin bei der Mobilfunkgesellschaft Verbindungsdaten des immer noch fehlenden Handys von Isabelle angefordert hat, mit dem Hinweis: es handele sich um eine Tat von erheblicher Bedeutung „da ein Tötungsdelikt im Raum steht“! Was soll man davon halten?

Trotz Anweisung der Richterin ist es der Mobilfunkgesellschaft nicht möglich, ältere Daten als 14 Tage zurück zu liefern, die Verbindungsdaten beginnen am 03.06.2016 um 14.32 Uhr. Da war das Handy von Isabelle doch bereits „tot“. Wir wissen auch nicht, ob sie da überhaupt noch lebte! Warum ist das nicht möglich? Es sei so, wird uns geantwortet, man könne nichts ändern! Soll man das glauben, fragen wir uns?
Ich muss hinzufügen, es war ein prepaid-Handy! Ist das so?

Isabelles Handy, das laut Auskunft der Polizei übrigens im See liegen soll, geht übrigens 2 Tage nach ihrem Tod, am 05.06.2016 nochmals an, es meldet sich jemand!

Es kommt zu einem kurzen Gespräch mit einem Ehepaar. Die Polizei spricht da von „Überlagerungen“ wie beim Babyphon!
Kann mir das jemand erklären?
Ausserdem erhalten wir bis zum 24.06., also 3 Wochen nach ihrem Tod sogenannte Benachrichtigungs-SMS, dass das Handy von Isabelle ab sofort wieder erreichbar sei!
Was soll man davon halten?
Ist das nicht alles sehr seltsam, alles Zufälle, oder?

Wegen dieser vielen, vielen Ungereimtheiten haben wir uns entschlossen, hier bei Facebook alles offen zu legen…!

Im Bild unsere Isabelle wie sie war, tierlieb und der Natur verbunden. Sie hatte noch so viele Pläne und Wünsche…!

 

Bericht vom 17. Juni 2017

Vielen Dank für das Mitgefühl, die aufmunternden Worte, die Anteilnahme und für das Teilen!

Hätte nicht gedacht, dass wir damit so viele Menschen erreichen!

Vielen Dank dafür!

 

Das war der Bericht des Vaters, zu lesen auf Facebook Karl-Heinz Hulin

 

Es ist schon erstaunlich was man in dem Bericht so liest.

Hier noch mal die Bilder wo sie Isabelle aufgefunden haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir hoffen das wir den Eltern helfen können, mit Eurer Hilfe.

Quellen:

https://www.facebook.com/profile.php?id=100010362279217

https://www.gedenkseiten.de/isabelle-kellenberger/

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110973/3355096

http://www.kreuzlinger-nachrichten.ch/kreuzlingen/detail/article/tote-person-im-bodensee-aufgefunden-0086537/

http://www.weinfelder-nachrichten.ch/kreuzlingen/detail/article/tote-person-im-bodensee-aufgefunden-0086537/

https://www.allmystery.de/themen/km125835-28

https://m.facebook.com/Freiburg.Crime/photos/a.1000877869989511.1073741829.961362087274423/1421602351250392/?type=3

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