Sexueller Missbrauch von Lisa (13) kommt vor Gericht

Das Verschwinden der russlanddeutschen Lisa (13) hatte im letzten Jahr auch international für Aufsehen gesorgt.

Nun steht der Angeklagte Ismet S. wegen schwerem sexuellen Missbrauch und Kinderpornographie vor Gericht.

Am kommenden Dienstag, den 20. Juni, um 9:15 Uhr findet am Amtsgericht Tiergarten die Hauptverhandlung gegen Ismet S. statt. Er soll gewusst haben, dass die ihm bekannte Russlanddeutsche Lisa erst 13 Jahre alt war, als er sexuelle Handlungen mit ihr auf dem Handy aufzeichnete.

In der Ankündigung der Hauptverhandlung am Amtsgericht Tiergarten werden dem 24-jährigen Türken Ismet S. schwerer sexueller Missbrauch von Kindern sowie die Herstellung kinderpornographischer Schriften vorgeworfen. Weiter heißt es:

Der Angeklagte [Ismet S.] soll im Oktober oder November 2015 in einer Wohnung in Berlin-Kreuzberg sexuelle Handlungen einer ihm bekannten 13-Jährigen an sich vornehmen haben lassen.

Das kindliche Alter der Geschädigten sei ihm bewusst gewesen. Zusätzlich soll er von dem Geschehen ein Video auf seinem Handy angefertigt haben.

Weil das geschädigte Mädchen zunächst der Polizei gegenüber angegeben haben soll, sie sei von drei fremden Männern mit Migrationshintergrund verschleppt und vergewaltigt worden, hatte der Fall bundesweit und sogar international für Aufsehen gesorgt.

Auch wir berichteten damals ausführlich über den Vorfall. Weil Lisa am 11. Januar nicht nach Hause kam, erstatteten die Eltern eine Vermisstenanzeige. Am nächsten Tag tauchte das Mädchen dann wieder auf und erzählte von einer angeblichen Vergewaltigung durch drei Araber.

Zwar konnten die Ermittlungen der Polizei die Erzählung der 13-jährigen Lisa widerlegen. Doch um die Persönlichkeitsrechte des missbrauchten Kindes zu schützen, wollten die Ermittler zunächst keine weiteren Details nennen. Später berichtete das deutsche Staatsfernsehen von „einvernehmlichem Sex“ zwischen dem Mädchen und zwei Türken.

Bundesweit gingen damals tausende Russlanddeutsche auf die Straße. Sie nahmen das Verschwinden der damals 13-jährigen Lisa zum Anlass, um gegen die Willkommemspolitik der Bundesregierung zu protestieren. Sie fürchteten eine weitere Zunahme der Migrantengewalt in Deutschland.

Erst die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Verschwinden des Mädchens führte die Polizei auf die Spur von Ismet S. Diesem werden nun Kindesmissbrauch und Kinderpornographie vorgeworfen. Diese Delikte sollen allerdings schon im Oktober oder November 2015 vorgefallen sein.

Quelle: https://www.berlinjournal.biz/missbrauch-von-lisa-13-ismet-s/

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