Verhaftung nach schwerem Raub – Beschuldigter aus der Türkei eingereist

Die Zielfahndung Berlin hat gemeinsam mit Beamten der Bundespolizei am 16.05.2017 einen heute 30-jährigen Deutschtürken verhaftet, der bereits 2015 einen schweren Raub mit Schusswaffe begangen haben soll.

Am 10.11.2015 soll der heute 30-Jährige Deutschtürken gemeinsam mit einem heute 31-jährigen Syrer als Paketbote eine Wohnung in der Parkstraße betreten haben.

Nach dem Betreten der Wohnung zwangen die beiden Männer die Geschädigte unter Vorhalt einer Schreckschusswaffe und unter der Drohung der 9-jährigen Tochter etwas anzutun, einen Tresor zu öffnen. Aus diesem entwendeten die beiden Täter anschließend diverse Schmuckstücke und andere Wertgegenstände. Hiernach flüchteten sie aus der Wohnung.

Aufgrund intensiver Ermittlungen des LKA 124 in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hamburg konnte durch diese ein Haftbefehl erwirkt und der heute 31-jährige Syrer bereits 2015 verhaftet werden. Er wurde zwischenzeitlich zu einer 8-jährigen Haftstrafe verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der 30-jährige Deutschtürke, gegen den bereits 2015 ebenfalls ein Haftbefehl beim Amtsgereicht Hamburg erwirkt wurde, befand sich seit der Tat auf der Flucht. Die Zielfahnder das LKA Hamburg fahndeten seitdem nach dem Mann.

Am 26.04.2017 erhielten die Hamburger Fahnder den Hinweis, dass sich der Gesuchte in der deutschen Botschaft in Ankara gemeldet und mitgeteilt hatte, dass er in Deutschland per Haftbefehl gesucht werde. Der Mann hatte zudem geäußert, dass er ein Passersatzpapier beantragen wolle, um nach Deutschland zurückzukehren.

Am 16.05.2017 landete der 30-Jährige in Berlin und wurde dort nach erfolgter Einreise von Berliner Zielfahndern und Beamten der Bundespolizei, die von den Hamburger Fahndern um Unterstützung gebeten worden waren, verhaftet.

Der Mann wird nun in Hamburg angeklagt.

Quelle: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/3637499

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