Durchsuchung in Asylunterkunft – Dringend Tatverdächtiger eines Raubes festgenommen

Aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft Marburg beantragten und vom Gericht dann erlassenen Beschlusses durchsuchte die Polizei am Dienstagmorgen, 09. Mai, eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in Marburg.

Ziel der Durchsuchung war die Ermittlung von Tatverdächtigen nach einer Tat, die sich am Samstag, 08. April, gegen 17.45 Uhr zwischen dem Haupteingang zum Hauptbahnhof und dem Parkdeck am Bahnhof ereignet hat.

Bei dieser Tat war einem 17-Jährigen das Handy entrissen worden und die Täter forderten Geld für die Rückgabe.

Opfer und Täter trafen nach kurzer Flucht der Täter an der Ausfahrt des unteren Parkdecks erneut aufeinander. Hier entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung.

Der 17-Jährige erhielt Schläge und Tritte.

Die Täter blieben im Besitz des Handys und flüchteten erneut. Die umfangreichen Ermittlungen ergaben Hinweise auf einen Aufenthalt des Tatverdächtigen in der dann durchsuchten Unterkunft und führten zum Durchsuchungsbeschluss.

Die Durchsuchung endete mit fünf vorübergehenden Festnahmen zur Identitätsfeststellung und erkennungsdienstlichen Behandlung. Durch die weiteren Ermittlungen ergaben sich gegen einen der Festgenommenen der Verdacht eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz und gegen einen weiteren der dringende Tatverdacht der Beteiligung an der Tat beim Bahnhof.

Dieser 26-jährige Mann räumte seine Tatbeteiligung in seiner Vernehmung ein.

Der Tatverdacht gegen die weiteren drei Festgenommenen konnte ausgeräumt werden. Gegen keinen der Festgenommenen lagen weitere Haftgründe vor, sodass die Polizei alle nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließ. Die Ermittlungen nach dem zweiten, derzeit noch unbekannten Täter des Vorfalls am Bahnhof dauern an.

Quelle: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43648/3632428

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