U-Bahn-Treter masturbierte vor zwei Frauen

Svetoslav S. soll im Oktober 2016 eine Frau im U-Bahnhof Hermannstraße die Treppe heruntergetreten haben. Angeklagt wird der Mann nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Exhibitionismus. Er soll vor einer Frau masturbiert haben.

Neue Details im Fall des U-Bahn-Treters Svetoslav S.! Laut Generalstaatsanwaltschaft werden dem 26-Jährigen neben der gefährlichen Körperverletzung auch exhibitionistische Handlungen in zwei Fällen vorgeworfen.

So soll sich S. einmal vor einer Frau in einer Grünanlage entblößt haben, ein anderes Mal in einer Tiefgarage.

Der Angeklagte soll demnach völlig unverfroren und mit direktem Blick auf seine Opfer masturbiert haben, berichtet der Berliner Kurier.

Am 17. Dezember 2016 wurde der U-Bahn-Treter gefasst. Svetoslav S. sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Jetzt wurde gegen den 26-Jährigen Anklage erhoben. Svetoslav S. werde gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Dienstag mit.

S. soll Ende Oktober 2016 unvermittelt eine Passantin eine Treppe im U-Bahnhof Hermannstraße hinuntergetreten haben. Die 26-Jährige erlitt einen Armbruch und eine Platzwunde am Kopf. Er war zunächst untergetaucht, mit Haftbefehl gesucht und kurz vor Weihnachten gefasst worden, als er auf dem Zentralen Omnibusbahnhof aus Südfrankreich in der Hauptstadt ankam. Die Attacke war von einer Videokamera aufgezeichnet worden.

Bei der Festnahme war den Ermittlern der Zufall zu Hilfe gekommen. Wegen einer großen Präventionskampagne gegen Taschendiebe waren viele Polizisten zufällig in der Nähe des Busbahnhofs. Zivile Fahnder baten um Unterstützung, einige uniformierte Kollegen verstärkten dann schnell die Einsatztruppe am Busbahnhof.

Nach der Attacke waren erneut Forderungen nach mehr Videoüberwachung laut geworden. Der Bund deutscher Kriminalbeamter argumentierte, Überwachungskameras könnten Täter abschrecken.

Quelle: http://www.bz-berlin.de/berlin/neukoelln/u-bahn-treter-von-der-hermannstrasse-wird-auch-als-exhibitionist-angeklagt

Foto: dpa

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