Afghane soll Ehefrau ermordet und verstümmelt haben

Die Af­gha­nin Scha­ra­re A. (48) ließ sich von ihrem Mann Golam (49) schei­den. Kurz dar­auf lag sie tot und ver­stüm­melt vor ihrer Woh­nungs­tür.

Ihr Mann rief selbst die Ret­tungs­kräf­te, ließ sich am Tat­ort fest­neh­men. Seit Freitag steht er wegen Mor­des vor dem Land­ge­richt Müns­ter.

Der Staats­an­walt: „Der An­ge­schul­dig­te griff un­ver­mit­telt seine Ehe­frau mit Pfef­fer­spray an, drück­te sie in die Woh­nung, stach zu.“

Scha­ra­re A. er­litt tiefe Sti­che in Kopf, Brust und Bauch. Da­nach ver­stüm­mel­te Golam A. noch das Ge­sicht der Lei­che. Laut An­kla­ge, „um für die Ge­sell­schaft zu do­ku­men­tie­ren, dass sie ihm nicht ge­hor­chen woll­te“.

Vor Ge­richt schwieg der An­ge­klag­te. An­walt Burk­hard Benecken (36): „Mei­nem Man­dan­ten geht die Sache sehr nah.“ Der Pro­zess wird fort­ge­setzt.

Quelle: http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/mord/afghane-soll-frau-ermordet-und-verstuemmelt-haben-51389400.bild.html

Foto: marc vollmannshauser

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