Vergewaltigten diese Männer eine junge Frau (25)?

Es war ein Horror, den eine junge Frau (25) nie vergessen wird. Eine Spaziergängerin fand sie in den frühen Morgenstunden des 3. September, völlig aufgelöst, an einer Mauer kauernd.

Ruhig hörten sie zu, wie die Staatsanwältin die Anklage verlas. Das Opfer hatte in der Tatnacht fröhlich gefeiert und war auf dem Weg zur S-Bahn-Haltestelle, als sie auf die Männer traf. „Völlig unerwartet und ohne Vorwarnung“ hätten die Männer sie angegriffen: „Sie drängten sie in die Parkanlage, in den Bereich zwischen einer kleinen Mauer und einer Tischtennisplatte.“

So brutal sollen sie vorgegangen sein

Trotz heftiger Gegenwehr sei es den Angeklagten gelungen, der jungen Frau Schuhe und Unterwäsche auszuziehen. Die Anklage: „Sie fixierten ihre Unterarme auf dem Boden.“

Dann habe Burak G. den Geschlechtsverkehr durchgeführt. Ismet E. soll noch versucht haben, den Oralverkehr zu erzwingen. Anschließend sollen sie dem Opfer das Handy, den Fahrausweis und 30 Euro gestohlen haben.

„Die Geschädigte wurde kurze Zeit später von einer Zeugin an der Mauer hockend gefunden“, schildert die Staatsanwältin.

In der Klinik wurden beim Opfer Kratzspuren, Schürfwunden und Verletzungen in der Vagina festgestellt.

Nebenklageanwältin Dr. Monika Müller-Laschet, die das Opfer vom Hansaplatz vertritt: „Meine Mandantin ist schwer traumatisiert.“ Wie die junge Frau mit dem Erlebten umgehen kann? „Durch innere Stärke und Therapie. Sie versucht, damit fertig zu werden.“

Ismet E. (20) soll sich am 25. September an einer weiteren Frau vergangen haben. Sie kannten sich seit drei Wochen, sollen sich zu einem Gespräch am Mediapark getroffen haben.

Erst soll er sie einvernehmlich an die Brust gefasst haben. Doch dann soll er sie gegen eine Hauswand und auf die Motorhaube eines Autos gedrängt und zum Sex gezwungen haben.

Sie wehrte sich laut Anklage heftig, konnte sich dann wegdrehen. Den Sex – so der Vorwurf – filmte er mit seinem Handy. Löschte das Video aber auf Wunsch des Opfers.

Die beiden Angeklagten schwiegen zum Vorwurf. Burak G. war durch DNA-Spuren identifiziert worden. Er war im Oktober festgenommen. Auch Ismet E. sitzt seit November in Untersuchungshaft.

Der Prozess wird am 24. April fortgesetzt.

Quelle: http://www.bild.de/regional/koeln/vergewaltigung/vergewaltigungs-prozess-in-koeln-51248756.bild.html

Foto: Dominik Sommerfeld

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