15-jähriges Mädchen mit durchschnittener Kehle aufgefunden

Als ein Fotograf die alte Papierfabrik am Düsseldorfer Hafen für Fotos betritt, macht er eine schreckliche Entdeckung. Ein 15-jähriges Mädchen wurde brutal ermordet. Der Fotograf alarmiert die Polizei. Täter und Opfer seien aus Deutschland, weitere Angaben mache die Polizei nicht.

Als ein Fotograf am Sonntag, 12. März 2017 gegen 14.30 Uhr in die alte Papierfabrik am Düsseldorfer Hafen Fotos von der örtlichen Architektur machen wollte, machte er stattdessen eine grausige Entdeckung. In der alten Industrieruine fand er die Leiche eines 15-jährigen Mädchens und alarmierte die Polizei.

Wie der „Kölner Express“ meldet, sei dem Mädchen die Kehle durchgeschnitten worden. Der herbeigerufene Rettungsdienst konnte nur noch ihren Tod feststellen.

Täter stellte sich selbst

Während der Tatortarbeit am Sonntag betrat plötzlich ein 16-Jähriger den abgesperrten Bereich und fragte nach dem Mädchen und ob man es schon gefunden hätte. Er kannte den Namen des Teenagers. Danach gestand er die Tat. Später beschrieb er konkret den Tatverlauf, was sich mit den Obduktionsergebnissen deckte.

Als Tatwaffe wurde ein Multi-Tool mit Messer sichergestellt. Daran haftete noch das Blut des Opfers. Die Polizei geht derzeit nicht von einem Mord, sondern von Totschlag aus, der offenbar in der Nacht von Samstag auf Sonntag geschah.

Gemeinsam vor der Tat unterwegs

Wie Staatsanwaltschaft und Polizei in einer Pressekonferenz mitteilten, hätten sich die beiden Jugendlichen über einen gemeinsamen Freund gekannt. Sie seien gemeinsam unterwegs gewesen und hätten einen Zug verpasst. Dann hatte der 16-Jährige die Idee, zur Papierfabrik zu gehen.

Das Mädchen stamme nicht aus Düsseldorf, sondern aus dem erweiterten Rheinland, so der „Express“. Laut „Focus“ soll der Täter aus dem Ruhrgebiet kommen und mit dem Mädchen in „einer losen Beziehung“ liiert gewesen sein. Sie hatten den ganzen Tag vor der Tat zusammen in Neuss verbracht.

Herkunft: Deutschland – keine weiteren Angaben

Als die Journalisten nach der Herkunft von Opfer und Täter fragten, wurde lediglich gesagt, dass beide aus Deutschland stammen.

Nähere Angaben mache man dazu nicht.

Ein Gutachter habe laut „Express“ eine schizophrene Erkrankung bei dem jugendlichen Täter aus dem Ruhrgebiet festgestellt. Er wird voraussichtlich wegen Schuldunfähigkeit in eine Psychiatrie eingewiesen, statt in Untersuchungshaft zu kommen.

Quelle: Epoch Times

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