Sex-Attacke auf 15-Jährige in Grassau: Das Urteil

14 Monaten Freiheitsstrafe, ausgesetzt auf drei Jahre zur Bewährung. So lautet das Urteil gegen einen 25-jährigen Asylbewerber aus Eritrea. Er hatte im Juli einer 15-Jährigen spät Nachts auf dem Achen-Damm Küsse aufgezwungen und am Busen begrapscht.

Die Schilderungen von Täter und Opfer gingen im Prozess vor dem Schöffengericht in Traunstein weit auseinander, wie die Chiemgau-Zeitung schreibt. War es eine “harmlose Begegnung mit Begrüßung und Austausch von Belanglosigkeiten” oder ein sexueller Übergriff? Beim  Spazierengehen am Achendamm in Grassau war das Mädchen laut seinen Aussagen von dem 25-Jährigen sexuell belästigt worden. Er soll sie einfach geküsst und mehrfach an die Brust gefasst haben. Die junge Frau hat sich nach etwa zwei Minuten befreien und flüchten können.

Der vorsitzende Richter hob in seinem Urteil hervor, er halte die Aussage der Zeugin für “uneingeschränkt glaubwürdig”. Damit sei der Tatbestand der sexuellen Nötigung sei für ihn erfüllt. Es habe sich eindeutig um eine Gewalthandlung gehandelt, da der Angeklagte das Mädchen mit Kraft an sich gezogen habe. Daher wurde der 25-Jährige zu 14 Monaten Freiheitsstrafe, ausgesetzt auf drei Jahre zur Bewährung verurteilt. Er warnte den, nicht vorbestraften, Angeklagten:

 „Wenn so etwas noch einmal passiert, riskieren Sie eine Strafe ohne Bewährung.“

Quelle: chiemgau24

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